Mord an Lehrerin monatelang geplant

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Dieser ehemalige Schüler soll seine Lehrerin erstochen haben und steht nun vor Gericht.

Bremen - Den Mord an seiner früheren Lehrerin hat ein 21-Jähriger mehr als ein Jahr lang vorbereitet. Er habe die Frau verachtet und gehasst, sagte der Angeklagte am Dienstag zum Prozessbeginn vor dem Bremer Landgericht.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor. Sie hält ihn aber für vermindert schuldfähig, weil er an einer Persönlichkeitsstörung leidet. Am Morgen der Bluttat im vergangenen Dezember hatte der junge Mann einen Peilsender am Auto der Lehrerin befestigt und in einem Gebüsch vor ihrer Wohnung auf sie gewartet. Am Nachmittag fing er sie auf der Straße ab. Als sie sich wehrte, zückte er ein Kampfmesser. „Insgesamt fügte er ihr mehr als 20 Messerstiche zu“, sagte Staatsanwalt Uwe Picard. Die 35-Jährige starb noch auf der Straße.

Der 21-Jährige räumte das grausige Verbrechen vor Gericht erneut ein. „Ja, ich habe sie getötet.“ Ihren Tod bedauere er aber nicht. „Ich muss zugeben, in gewisser Weise hat es mir leidgetan, was ich damals getan habe. Heute nicht mehr.“ Die Lehrerin habe sein Vertrauen enttäuscht. Deshalb habe er am 6. November 2008 beschlossen, dass sie sterben müsse.

dpa

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