„Schnoor eleven“: Feiern im Gewölbekeller

Vom Lokal zur Location

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Drei vom „Schnoor-eleven“-Team nicht hinter Gittern, sondern an einer luftigen Trennwand – von links gesehen: Lennard Petersen, Andree Bluhm und Thomas Dökel.

Von Thomas Kuzaj. Lokale: Früher hieß es „Scusi“, aber das ist Vergangenheit. Das weitläufige Lokal, das praktisch im Keller des Packhaustheaters im Schnoor liegt, hat nun einen neuen Namen, und vor allen Dingen: ein ganz neues Konzept. Und einen vollkommen neuen Look. Für eine neue Zeit.

Lokale: Früher hieß es „Scusi“, aber das ist Vergangenheit. Das weitläufige Lokal, das praktisch im Keller des Packhaustheaters im Schnoor liegt, hat nun einen neuen Namen, und vor allen Dingen: ein ganz neues Konzept. Und einen vollkommen neuen Look. Für eine neue Zeit.

„Schnoor eleven“ heißt es nun, obwohl es ja – streng genommen – an der Wüsten Stätte 11 liegt. Egal. Der Raum ist jetzt kein Lokal mehr, sondern eine – Tusch! – Location. Geschäftsführer Andree Bluhm sowie die Partner Lennard Petersen, Thomas Dökel und Andreas Hoetzel haben das „Schnoor eleven“ gestern Abend eröffnet.

Gedacht ist es als, wie es so schön heißt, „Event-Location“ – Interessenten können es für Partys, Firmenfeiern und Tagungen mieten. Geburtstage, Tagungen, Hochzeiten – alles kann in Abstimmung mit dem „Schnoor-eleven“-Team organisiert (und inszeniert) werden, hieß es gestern. Die Küche von Andree Bluhm (Catering, Airbus) bietet Fingerfood ebenso wie Büfetts und Menüs an. Event-Organisator Lennard Petersen („Swutsch-Club“) will im „Schnoor eleven“ zudem eine neue Clubreihe etablieren. Denkbar ist auch, dass Gastgeber, die die neue Location für ihre Feier buchen, mit weiteren Partnern der Betreiber kooperieren können.

Thomas Dökel, der die ursprüngliche Idee für das neue Nutzungskonzept („So etwas fehlte in der Stadt“) hatte: „Wir arbeiten zum Beispiel mit dem Bremer Geschichtenhaus zusammen, das nebenan liegt.“ So könnten Privatführungen vor der Party im „Schnoor eleven“ gebucht werden. In der Nachbarschaft liegen auch zwei Bühnen von Impresario Knut Schakinnis, das Theaterschiff und eben das Packhaustheater. Möglich, dass es auch hier Gemeinschaftsaktionen gibt – zum Beispiel stückebezogene Menüs.

Wer noch das „Scusi“ kennt, wird die Gewölberäume nun kaum wiedererkennen. Der historische Keller ist komplett neugestaltet worden. Hauseigentümer und Betreiber haben 250000 Euro investiert.

An der Spitze der

Seenotretterfamilie

Engagement: Udo Helge Fox ist an die Spitze der weltumspannenden Seenotretterfamilie gewählt worden. Auf dem internationalen Seenotretterkongress in Bremerhaven wurde der Kapitän zum Vorstandsvorsitzenden der International Maritime Rescue Federation gekürt. Fox arbeitet als Geschäftsführer bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (kurz: DGzRS, Sitz: Bremen). Der 54-jährige Leiter des Rettungsdienstes und der Inspektion der DGzRS soll nun bei der International Maritime Rescue Federation bis zum nächsten Kongress im Amt bleiben, und der ist im Jahr 2019.

Fox folgt dem Briten Michael Vlasto (ehemals Royal National Lifeboat Institution, Schwestergesellschaft der DGzRS in Großbritannien und Irland). Vlasto hatte das Ehrenamt acht Jahre lang inne, sagte ein Sprecher der DGzRS gestern.

Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens war die DGzRS vom 1. Juni bis gestern Gastgeberin des internationalen Seenotretterkongresses. Mehr als 300 Delegierte und Teilnehmer aus aller Welt waren angereist.

Der Bauchtanz hat

auch ein Datum

Bauchtanz: Wie weckt man Interesse? Nun, zum Beispiel, indem man etwas Wichtiges weglässt. Gestern berichteten wir an dieser Stelle unter anderem über einen weiteren Bauchtanzabend im „Al-Dar“ an der Konsul-Smidt-Straße (Überseestadt). Dazu kommen, wir erwähnten es, die Bauchtanz-Stars Anasma und Linda Faoro in Deutschlands größtes arabisches Restaurant. Was wir nicht erwähnten, ist, wann die Stars da denn tanzen.

Und so reichen wir diese Information heute mit charmantem Augenaufschlag nach – das Showprogramm beginnt am Freitag, 12. Juni, um 19 Uhr.

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