„Produktionskosten gedeckelt“ / 66 000 Besucher ein Plus von zehn Prozent / Rengel will Neuerungen perfektionieren

Schneider erhofft sich 80 000 Euro Gewinn

Die beiden sind offenkundig mit den Sixdays zufrieden: Veranstaltungs-Geschäftsführer Hans Peter Schneider (li.) und Hallenchef Peter Rengel. ·
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Die beiden sind offenkundig mit den Sixdays zufrieden: Veranstaltungs-Geschäftsführer Hans Peter Schneider (li.) und Hallenchef Peter Rengel. ·

Bremen - Seit Mitternacht sind die 49. Bremer Sixdays Geschichte. Jetzt folgt die Aufarbeitung des Rennens, gepaart mit den ersten Weichenstellungen für das kommende Jahr.

Die endgültigen Zahlen für die abgelaufene Veranstaltung liegen zwar noch nicht genau vor, aber Theo Bührmann, einer von zwei Geschäftsführern der veranstaltenden Event & Sport Nord GmbH, wagt schon mal einen Ausblick: „Wir werden wohl zehn Prozent über dem Vorjahr liegen. Vor allem der Montag mit etwa 11 000 Besuchern ist extrem gut gelaufen. In diesem Jahr werden wir auch einen nennenswerten Gewinn einfahren. Im ersten Jahr nach dem Wechsel des Veranstalters stand da nur eine schwarze Null.“

Bührmann geht davon aus, „dass wir die sieben Jahre voll machen.“ Zur Erinnerung: Die Event & Sport Nord GmbH bekam den Zuschlag bis 2014 plus einer vierjährigen Option.

Bührmanns Geschäftsführer-Kollege Hans Peter Schneider, vornehmlich für Marketing und Sponsoring zuständig, nannte gestern konkrete Zahlen: „Wir haben die Produktionskosten bei 1,5 Millionen Euro gedeckelt. Bei den verkauften Karten werden wir wohl auf 33 000 kommen, wobei die Gesamtzahl der Besucher bei 66 000 liegen dürfte.“ Schneider betonte in diesem Zusammenhang, dass die Differenz nicht etwa aus „verschleuderten“ Freikarten besteht: „Wir haben Sponsoren für Banden- oder Trikotwerbung, die viel Geld bezahlen. Und dafür bekommen sie dann auch im Gegenzug ein gewisses Kontingent an Ehrenkarten, ohne dass die extra gekauft werden müssen.“

Und wie sieht es mit einem Gewinn aus? Schneider ist zwar vorsichtig, meint dann aber doch, „dass es 80 000 Euro werden könnten“.

Ein positives Fazit zog gestern auch Hallenchef Peter Rengel, der mit seinem Stab von etwa 30 Mitarbeitern das Rennen in Halle I am Laufen hielt: „Wir haben alle zwar oft nur drei Stunden am Tag geschlafen, aber es hat sich bezahlt gemacht. Das Teamwork hat hervorragend geklappt.“ Auch mit den Neuerungen (LED-Armbänder bei den Fahrern, Kameras bei den Schrittmachern) ist Rengel zufrieden, „aber jetzt müssen wir diese Neuerungen perfektionieren und nicht jedes Jahr nach weiteren Ausschau halten.“ · töb

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