Schleusentor: Instandsetzung in Bremerhaven

Ein schwerer Brocken

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Am Ziel der Reise im Bremerhavener Fischereihafen: Das Schleusentor wird vom Ponton auf die Schwerlastplatte geschoben.

Bremen - Es wiegt 800 Tonnen, ist 36 Meter lang, sieben Meter breit und 16,70 Meter hoch: das Reservetor der Oslebshauser Schleuse. 36 Jahre hat es auf dem Buckel, da muss so ein Schleusentor schon mal repariert werden. Dazu ist es jetzt nach Bremerhaven gebracht worden.

Von einem Schwimmkran gesichert und mit Schlepperunterstützung wurde der 800 Tonnen schwere Koloss am Wochenende vom Bremer Industriehafen an die Wesermündung transportiert. Das Schleusentor wurde zunächst bis zu Steelwind in Nordenham-Blexen geschleppt und dort auf einen Ponton verladen, auf dem es den letzten Teil der Reise zurücklegte, wie gestern Rüdiger Staats, Sprecher der Hafengesellschaft Bremenports, sagte. Ziel war der Bremerhavener Fischereihafen. Vom Ponton wurde das Tor auf eine Schwerlastplatte geschoben.

In den nächsten Wochen wird das Tor durch „German Dry Docks“ an der Labradorstraße im Fischereihafen instandgesetzt und nach Bedarf repariert, so der Bremenports-Sprecher weiter. Außerdem erhält das Tor einen zusätzlichen Schutz gegen Hochwasser und Sturmfluten – denn die sollen ja bekanntlich in den kommenden Jahrzehnten deutlich höher auflaufen. Staats: „Das Tor wird mit einem etwa ein Meter hohen Metallaufsatz aufgerüstet. Damit reagiert der Hafenbetreiber Bremenports auf den erwarteten Meeresspiegelanstieg.“

Nach Angaben der Hafengesellschaft sind 70 Tage für die Arbeiten angesetzt. In etwa zweieinhalb Monaten soll das sanierte Schleusentor dann zum Bremer Industriehafen zurückgeschleppt werden. Die beiden anderen Tore der Oslebshauser Schleuse werden in den kommenden Jahren ebenfalls instandgesetzt und für einen verbesserten Hochwasserschutz vorbereitet, heißt es. Diese Arbeiten müssen noch ausgeschrieben werden.

gn

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