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Schiefer Leuchtturm von Bremerhaven wird seit Montag demontiert

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Von: Felix Busjaeger

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Er könnte immer noch einstürzen: Der Moleturm in Bremerhaven konnte aber vorerst gesichert werden. Seit Montag läuft der Rückbau des historischen Gebäudes.

Update von Montag, 22. August: Bremerhaven – Die Arbeiten zum Rückbau des schiefstehenden Moleturms in Bremerhaven haben begonnen. Mit hohem Wasserdruck sollte zunächst die denkmalgeschützte rote Kuppel vom Mauerwerk des Turms gelöst werden, wie der Sprecher des Hafenbetreibers Bremenports am Montag mitteilte. Der Hafenbetreiber Bremenports hat dafür eine externe Firma beauftragt. Nach Angaben des Sprechers handelt es sich um ein „erprobtes Verfahren“, das Umbauarbeiten am Turm erfordert. Sollte es gelingen, die Kuppel zu lösen, wird sie im Laufe der Woche abgenommen. Funktioniert der Plan nicht, wollen die Verantwortlichen den Turm kontrolliert umfallen lassen.

Schiefer Leuchtturm von Bremerhaven: Moleturm wird seit Montag demontiert

In der Nacht zum Donnerstag hatte sich die Nordmole, an deren Spitze der Turm steht, abgesenkt. Der rund 20 Meter hohe Turm befindet sich seitdem in einer Schieflage.

Update von Sonntag, 21. August 2022: Bremerhaven – Nach der provisorischen Sicherung des in eine bedrohliche Schieflage geratenen Leuchtturms in Bremerhaven soll voraussichtlich am Montag die Demontage beginnen. Weitere Messungen und Aufnahmen seien zuvor geplant, sagte der Sprecher der Hafengesellschaft Bremenports, Holger Bruns, am Sonntag. Diese würden geprüft, dann werde entschieden, mit welcher Technik die denkmalgeschützte rote Kuppel des Turms abgebaut werden könne. Ziel sei, den Turm mit dem Neubau der Mole neu aufzubauen, sagte er. „Bremerhaven bekommt den Turm zurück.“ Anzeichen für eine Verschärfung der Lage gebe es nicht.

Der Leuchtturm steht auf der Nordmole an der Einfahrt zum Fischereihafen in Bremerhaven. In der Nacht zum Donnerstag hatte sich die Mole abgesenkt. Der rund 20 Meter hohe Turm befindet sich seitdem in einer bedrohlichen Schieflage.

Erstmeldung von Samstag, 20. August 2022: Der Moleturm in Bremerhaven, der vor einigen Tagen in Schieflage geraten war, ist sicher – vorerst. Wie am Samstag, dem 20. August, bekannt gegeben wurde, ist es gelungen den Leuchtturm provisorisch zu sichern. Das teilte ein Sprecher der Hafengesellschaft bremenports mit. Holger Bruns warnte allerdings davor, dass das Bauwerk dennoch weiter umstürzen könnte.

Moleturm in Bremerhaven: Schiefer Leuchtturm könnte weiter umstürzen

Offenbar haben sich die zuständigen Verantwortlichen auf das Szenario, dass der Bremerhavener Moleturm dennoch umstürzt, eingestellt. Sollte dies passieren, werde der Turm aber nicht mehr ins Wasser fallen, sondern auf einem Schwimmponton landen, so der Sprecher der Hafengesellschaft. „Der Turm fällt dann nicht mehr in die Fahrrinne.“ Der Ponton wurde unmittelbar vor dem schiefen Leuchtturm platziert und zusätzlich mit Heu beladen, das im Ernstfall den Moleturm abfangen soll.

Moleturm in Bremerhaven eingesackt
Der schief stehenden Moleturm. © Sina Schuldt/dpa

Seit vergangenen Donnerstag befindet sich der Moleturm von Bremerhaven in einer bedrohlichen Schieflage. Der rund 20 Meter hohe Turm steht auf der Nordmole an der Einfahrt zum Fischereihafen. Die Mole hatte sich in der Nacht zu Donnerstag abgesenkt. Noch offen sei, ob die denkmalgeschützte Kuppel abgebaut werden könne, ohne dass der Turm kippe, so Bruns. In der kommenden Woche sind weitere Untersuchungen am Leuchtturm in Bremerhaven geplant.

Leuchtturm in Bremerhaven könnte einstürzen: weitere Meldungen aus Niedersachsen und Bremen

Unbekannte haben von einer Brücke zwei Gullydeckel auf die Autobahn 7 geworfen. Zwei Menschen wurden verletzt, ein Tatverdächtiger wurde inzwischen festgenommen. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei in der Nacht zu Samstag ein Waldgrundstück in Asendorf (Landkreis Harburg) gestürmt.

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