Im Januar

„Feuerwerk der Turnkunst“ zeigt das neue Programm „Aura“

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Equilibrist Sergey Timofeev zeigt beim „Feuerwerk der Turnkunst“ im Januar in Bremen Kraft- und Gleichgewichtskunststücke auf einem großen „Rubic-Würfel“.

Bremen - Von Martin Kowalewski. Auch Leuchtelemente werden zu Sportgeräten. Mit Schnelligkeit und mit beeindruckendem Licht will „Jonglissimo“ die Zuschauer fesseln. Die LED-Jonglage-Gruppe besteht aus vier jungen Männern: Christoph und Manuel Mitasch, Dominik Harant und Daniel Ledel. Viermal gewannen sie die Jonglage-WM. Außerdem halten sie 23 Weltrekorde. Neben LEDs setzen die Männer weitere Lichteffekte ein. „Jonglissimo“ ist Gast bei „Aura“, der neuen Show des „Feuerwerks der Turnkunst“.

„,Aura‘ ist auf jeden Fall etwas, das leuchtet und strahlt“, sagt die Regisseurin Heidi Aguilar. „Es entsteht eine neue Dimension, die Bilder entstehen lässt, die sonst nicht sichtbar sind.“ Zu sehen ist das neue Programm, (das 31.) am 2. und 3. Januar 2018 in der Stadthalle (ÖVB-Arena).

Auch Jan Brüning, Projektleiter bei der Agentur „Spospom“, die die Shows seit 2005 in Bremen durchführt, verbindet viel mit „Aura“. „Das Motto eröffnet die Chance, dass sich jeder Besucher sein eigenes Bild machen kann“, sagt Brüning. „Es wird in der Show viel mit Licht und Schatten gespielt. Die erzeugten Bilder hängen natürlich vom Lichtkegel und von der Richtung ab, aus der betrachtet wird. Jeder sieht ein anderes Schattenbild. Jeder hat andere Bilder von der Show.“

Eine spannende Darbietung mit einem Lichtspiel und einem Technikbaustein bietet auch Sergey Timofeev, sagt Brüning. Der ukrainische Equilibrist zeigt auf einem großen „Rubic-Würfel“ eine Kraft und Gleichgewichtsperformance – untermalt von wechselnden Farben. „Der Würfel lässt sich demontieren und dreht sich in alle Richtungen. Bei der Darbietung kommen das Können und das Tour-Motto perfekt zusammen“, so Brüning.

Andreas Toba tritt mit Lebensgefährtin auf

Ferner im Programm: der Held von Rio. Der Kunstturner Andreas Toba turnte bei der Olympiade 2016 trotz Kreuzbandrisses weiter und ermöglichte dem deutschen Team damit den Weg ins Finale. Beim „Feuerwerk der Turnkunst“ geht der 27 Jahre alte Hannoveraner unter anderem aufs Pauschenpferd. Zudem tritt er mit seiner Lebensgefährtin Daniela Potapova auf.

Es geht beim „Feuerwerk der Turnkunst“ nicht nur um hochkarätige Leistungen, sondern auch um Unterhaltung. Eine lustige Episode im Programm dürfte der Auftritt von Noah Chorny werden. Er tritt auf als ein tollpatschiger und angetrunken wirkender Laternenanzünder. Auf ihn wartet eine sechs Meter hohe Laterne, die sich nicht nur biegt, sondern noch wackliger zu sein scheint als er selbst. Oben am Mast kommt es zu einem Kampf mit der Schwerkraft, bei dem Komik und höchste Körperbeherrschung Hand in Hand gehen, wie es heißt.

Wie in jedem Jahr gibt es auch einen Programmpunkt mit lokalen Sportlern. In Bremen wird die Gruppe „Rhythmische Sportgymnastik“ des Sportvereins „Bremen 1860“ in die Arena kommen. „Die Veranstaltung lebt von den Sportvereinen. Es geht auch darum, junge Menschen für die Turnkunst zu begeistern“, sagt Brüning. „Vor 31 Jahren fand die Veranstaltung in Hannover erstmalig in einer Turnhalle statt. Was danach an Entwicklung kam, hätte sich damals keiner träumen lassen.“

Wer noch Karten für die beliebte Veranstaltung kaufen möchte, muss sich beeilen, viele Tickets sind schon weg.

„Aura“ ist am Dienstag, 2. Januar, 19 Uhr, und am Mittwoch, 3. Januar, 17 Uhr, in der Stadthalle auf der Bürgerweide zu sehen. Tickets gibt es ab etwa 20 Euro in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

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