Planungskosten bereitgestellt

Sanierung für marode Stephanibrücke

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Die Stephanibrücke leidet unter dem wachsenden Lkw-Verkehr.

Bremen - Die Stephanibrücke ist ein Auslaufmodell. Mit einer Restlaufzeit von maximal 20 Jahren. Bis dahin allerdings sollen noch jede Menge Autos über das 1968 erbaute und mittlerweile marode Bauwerk rollen. Und dafür muss die Stephanibrücke saniert und unter anderem „perspektivisich“ mit „mehreren hundert Tonnen Stahl verstärkt werden“, sagt Martin Stellmann, Leiter des Bremer Amts für Straßen und Verkehr (ASV).

Das verschlingt Geld. Schließlich werden für die Planung der Sanierung bis zum Jahr 2019 Mittel in Höhe von rund 600.000 Euro benötigt. Die Planungskosten sind in den nächsten Haushalten eingestellt, was der Baudeputation am Donnerstag mitgeteilt wurde. Die Sanierung wird dann mit einigen Millionen Euro zu Buche schlagen. „Sechs bis acht“, schätzen Planer. Die Reparatur zahlt der Bund, schließlich ist die Brücke Teil der Bundesstraße 6. 

Die Stephanibrücke leidet unter dem wachsenden Lkw-Verkehr. Der hat sich von 1990 bis 2010 verdoppelt. Ein 40-Tonner belastet die Brücke so stark wie 60.000 Autos, sagen Experten. Derzeit rollen täglich 94.000 Fahrzeuge über die Brücke. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei rund neun Prozent. Um für eine Entlastung zu sorgen, gilt seit Beginn der Sommerferien auf der Brücke für Lastkraftwagen ein Überholverbot.

je

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