Besuch in der Bremer Kunsthalle

Rundgang von Bryan Ferry durch ein „great museum“

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Kunsthallen-Direktor Christoph Grunenberg (l.) und Sänger Bryan Ferry vor einem Stillleben in der Niederländer-Ausstellung.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. In den 60ern hat er Kunst studiert, unter anderem bei dem britischen Maler und Pop-Art-Pionier Richard Hamilton. Berühmt wurde er in den 70ern als Sänger – erst mit „Roxy Music“, dann auch solo. Und das Interesse an der Kunst, es ist geblieben bei Bryan Ferry („Slave to Love“).

Da lag es für ihn nahe, vor seinem ausverkauften Auftritt im Metropol-Theater am Richtweg in der Bremer Kunsthalle vorbeizuschauen, wo der Direktor und England-Kenner Professor Christoph Grunenberg den Briten empfing. Grunenberg führte den Gast durch die Sammlung und Ausstellungen wie „Tulpen, Tabak, Heringsfang – Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters“. Zudem unterhielten sich die beiden über Künstler wie John Cage und – eben – Hamilton.

Ferry zeigte ein breites Interesse an unterschiedlichen Epochen der Kunst. „Besonders angetan“, so eine Kunsthallen-Sprecherin, war er von den Skulpturen der Bremer Stadtmusikanten von Maurizio Cattelan, von der Lichtinstallation von James Turrell, von den Rodin-Skulpturen. 

Ebenso interessierten ihn die Gemälde von Anton van Dyck, Eugène Delacroix, Édouard Manet, Paula Modersohn-Becker, Ernst Ludwig Kirchner und Friedrich Vordemberge-Gildewart. Die Sprecherin weiter: „Am Ende war Ferry sehr beeindruckt und nannte die Kunsthalle ein ,great museum‘.“

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