Langer Galeriesonntag bei Corona Unger

Rundgänge, Kuchen und Kunst

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Ausstellungsbesucher in der Galerie Unger – vor einem Bild der Künstlerin Paola Neumann.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Eine „herrlich lichte, frühsommerliche Ausstellung“ ist es, sagt die Schwachhauser Galeristin Corona Unger. Wie berichtet, sind in ihren Räumen an der Georg-Gröning-Straße gegenwärtig aktuelle Arbeiten der Malerin Paola Neumann zu sehen – unter dem Titel „Verwehungen – Der weite Blick“.

„Wunderbar sinnlich“ sind sie, diese „Farbverwehungen“, so Unger. „Paola Neumanns Gemälde erreichen mit großer malerischer Präsenz die Sinne des Betrachters.“ Es ist ein Spiel mit Licht und Tiefe. Zugleich entfalten die Bilder in all ihren „Verwehungen“ einen geradezu frühlingshaften Zauber.

Der nun so langsam endet – jedenfalls in der Ausstellung. Die nämlich dauert bis Sonntag, 3. Juni. Und zum Finale lädt Unger an eben diesem 3. Juni zu einem „langen Galeriesonntag, der von 11 bis 17 Uhr Führungen und Finissage miteinander verbindet“. Um 12 Uhr und um 14 Uhr stehen Führungen zu ausgewählten Werken der Ausstellung auf dem Programm. Um 15 Uhr beginnt die Finissage mit Kuchenbüfett, um 16 Uhr ein Rundgang durch das Galeriehaus.

Die Künstlerin Paola Neumann lebt und arbeitet in Berlin. Von 1984 bis 1990 studierte sie freie Malerei an der Hochschule der Künste Berlin. „Früher waren leuchtende Farbfelder und reduzierte Kompositionen bestimmend für meine Arbeit“, schreibt Neumann auf ihrer Homepage. In den vergangenen Jahren aber lösten sich „die Farbfelder weitgehend auf“. Neumann: „Übergänge und Unschärfe prägen meine Bilder heute.“

Die Arbeit des Bilderbuchmachers

Der Bilderbuchkünstler und Illustrator Tobias Krejtschi.

„Von der Idee zum Bilderbuch“ – über dieses Thema spricht demnächst in Bremen einer, der es wissen muss. Der Bilderbuchkünstler und Illustrator Tobias Krejtschi nämlich. Eingeladen hat ihn das Bremer Institut für Bilderbuchforschung (BIBF) des Uni-Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Im Rahmen der schönen Reihe „Bremer Bilderbuch-Dialoge“ spricht Krejtschi beim Kultur- und Bildungsverein Ostertor (Kubo, Paulskloster 12) – und zwar am Dienstag, 5. Juni, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, so Dr. Elisabeth Hollerweger vom BIBF.

Krejtschi, 1980 in Dresden geboren, studierte in Hamburg Illustration. 2001 illustrierte er das Buch „Wie Hagen Siegfried feig erstach im Odenwald, bei Amorbach“. 2004 lieferte er Illustrationen zur Kinder-CD „Lula und das fliegende Bett“ von Anne Thiel. Krejtschi ist der Gewinner des Illustrationswettbewerbs, den der Peter-Hammer-Verlag 2006 anlässlich seines 40-jährigen Bestehens ausgeschrieben hatte. Das Bilderbuch „Die schlaue Mama Sambona“ (Text: Hermann Schulz), das aus dem Wettbewerb hervorging, wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 nominiert. In Bremen wird der Illustrator über all seine bisherigen Projekte sprechen, hieß es.

Die Reihe „Bremer Bilderbuch-Dialoge“ soll „Menschen vor und hinter den Büchern“ miteinander ins Gespräch bringen und zudem Einblicke in die Arbeit von Künstlern und Autoren geben. Als „Herzstück und Kommunikationszentrum“ des Bremer Instituts für Bilderbuchforschung gilt eine Bilderbuchbibliothek mit 1600 Büchern, die vorrangig von Studenten genutzt wird.

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