Im Universum lassen sich Eigenschaften von Wasser spielerisch erforschen

Rund ums nasse Element

Im „Entdeckerpark“ baut Linus (9) an seiner Wasserbahn. Fasziniert beobachtet er, wohin das Wasser fließt. ·
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Im „Entdeckerpark“ baut Linus (9) an seiner Wasserbahn. Fasziniert beobachtet er, wohin das Wasser fließt. ·

Bremen - Von Nina SeegersVom Hügel im „Entdeckerpark“ des Universums fließt Wasser durch verschiedene bunte Schläuche über eine Bahn aus aneinandermontierten Regenrinnen hinunter und sammelt sich in einem großem Bottich. „Fabi, fang an zu pumpen, gib Gas!“, ruft der neunjährige Bjarne seinem Kumpel zu, der oben an der Wasserpumpe steht.

Währenddessen versucht Bjarne, eine undichte Stelle zu reparieren, zwei ineinandergesteckte Rohre wollen nicht so recht zusammenpassen. „Warum tropft das denn?!“, fragt er sich, braucht aber nicht lange, bis er das Leck behoben hat.

Über die gesamten Sommerferien bietet das Universum mit den „WasserFest.Spielen“ ein vielseitiges Ferienprogramm rund ums nasse Element an. Eines der Highlights für die Kinder ist die erwähnte Wasserbahn, anhand derer sie sich spielerisch dem Thema Gefälle annähern und verschiedene Bautechniken testen können.

Auch Bianca ist mit mit ihren beiden Sprösslingen Linus (7) und Mike (5) an diesem Tag in den „Entdeckerpark“ gekommen. Die Familie aus Bremen hat eine Jahreskarte fürs Universum und kommt oft hierher. „Diese Wasserspiele sind eine echte Alternative zum Schwimmbad“, erklärt Mutter Bianca, während Linus mit einer Gießkanne konzentriert Wasser in einen Trichter gießt und fasziniert den Fluss des Wassers verfolgt.

Neben der Wasserbahn laden viele Mitmachstationen zum Forschen ein. Wie Wasser Steine und Sand sortiert, welche Farben beim Wasserprisma entstehen und was sich hinter einem Flaschenorchester oder einer Glasharfe verbirgt, können die Kinder an unterschiedlichen Pyramiden erforschen. „Wenn man zum Beispiel seinen Finger mit Wasser befeuchtet und dann über den Glasrand gleitet, entsteht ein Ton“, erklärt Mitarbeiterin Mareile Karstenschmidt und führt es sogleich vor.

Ein kleines Mädchen macht es ihr fasziniert nach. Die Glasharfe besteht aus mehreren nebeneinander gestellten Weingläsern, die mit Wasser gefüllt sind. „Das kann man zu Hause ja auch ganz einfach nachmachen“, so Karstenschmidt.

Montags und dienstags wird von 12 bis 16 Uhr zusätzlich ein „offenes Forscher-Atelier“ angeboten. Aus Alltagsmaterialien entstehen dann in der „Wasser-Werkstatt“ kleine, erstaunliche Konstruktionen und ungewöhnliche Kunstwerke, die man als Erinnerung mit nach Hause nehmen darf.

An drei Donnerstagen (2., 16. und 30. August, jeweils 13 bis 15 Uhr) geben Künstler außerdem einen Einblick in die vielfältigen Facetten des Wassers und zeigen, wie man damit Musik machen oder sogar zaubern kann.

Das Sommerferienprogramm „Wasser-Fest.Spiele“ findet bis zum 2. September statt. Die Veranstaltungen sind im Eintrittspreis enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

http://www.universum-bremen.de

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