„Campus-Park“ an der Universität eröffnet / Verbesserte Aufenthaltsqualität durch eine „grüne Mitte“

Ein Ort der Ruhe im Technologiepark

Wirtschaftsförderer Andreas Heyer (v.l.), Uni-Rektor Prof. Wilfried Müller, Landschaftsarchitektin Irene Lohaus sowie Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) geben den neu angelegten „Campus-Park“ für die Öffentlichkeit frei.

Bremen - Von Viviane Strahmann· Acht Jahre dauerte es von den ersten konkreten Planungen des „Grünen Foyers“ bis zur Fertigstellung des „Campus-Parks“ zwischen Uni-Mensa, Bibliothekstraße und Studentenwohnheim. Jetzt lädt die Oase mitten im Technologiepark zum Erholen ein.

„Für mich wird endlich ein langgehegter Traum wahr“, sagte Uni-Rektor Prof. Wilfried Müller, der gestern Nachmittag gemeinsam mit Landschaftsarchitektin Irene Lohaus aus Hannover, Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) sowie Andreas Heyer von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) zur Schere griff und das rote Band durchschnitt. Damit gaben sie den Park für die Öffentlichkeit frei.

Im September 2009 setzte es den ersten Spatenstich für die 4,5 Hektar große Grünfläche an der Universität. Wirtschaftskrisen und leere Kassen erschwerten das Projekt, das mit 886 000 Euro im finanziellen Rahmen geblieben sei, so der Wirtschaftsförderer. Die Mittel für die „städtebauliche Aufwertung des Technologieparks“, wie Heyer den „Campus-Park“ bezeichnete, kamen aus dem Wirtschafts- und Wissenschaftsressort sowie aus dem Konjunkturprogramm II. Profitieren sollen Studenten, Beschäftigte der ansässigen Unternehmen und Besucher gleichermaßen von der neuen grünen Lunge der Universität.

„Wo man sich mit Kreativität, Forschung und modernster Technik auseinandersetzt, ist es gut, einen Ort der Ruhe zu haben“, so Heyer. Auch Wirtschaftssenator Günthner war sich sicher, „dass der Park die Lebens- und Aufenthaltsqualität des ‚Stadtteils Technologiepark’ deutlich verbessert“. Die Uni habe eine „neue Mitte, das, was man von einer Universität im Kopf behält“, weiß Müller aus eigener Erfahrung.

Zwar sei ein echter Fußballrasen aufgrund des Wetters noch nicht entstanden, wie Landschaftsarchitektin Irene Lohaus anmerkte. Dennoch laden große Freiflächen, sonnige und schattige Plätzchen, ein Birkenwäldchen und Sitzgelegenheiten wie die terrassenartig angelegten Rasenstufen zum Verweilen ein. Fußgänger und Radfahrer können auf neu angelegten Wegen den Park durchqueren. Und entlang dem gerade fertiggestellten Studentenwohnheim säumen 50 neue Schnurbäume die Westpromenade.

An der Bibliothekstraße ist es zudem etwas ruhiger geworden: Am westlichen Teil der Straße, wo früher Autos und Busse eine Schleife fuhren, flankiert nun eine Fußgängerpromenade den Park. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eines: „Einen direkten Zugang vom Boulevard könnte der Park noch brauchen“, regte die Landschaftsarchitektin an, „und natürlich ein paar Sitzobjekte.“

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