Rotkreuz-Aktion mit Semino Rossi

Lohn für Blutspender

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Elisabeth Kufferath, Violine, gibt ein Produktionskonzert im Bremer Sendesaal.

Von Thomas Kuzaj. Engagement: Der Sänger Semino Rossi ist seit Anfang vergangenen Jahres Rotkreuz-Botschafter und setzt sich auf seiner gerade laufenden Tournee einmal mehr für das Blutspenden ein. Diese Mission führt ihn jetzt nach Bremen – wie ja auch die Tour. Am Montag, 4. April, tritt er um 19.30 Uhr in Halle 7 auf der Bürgerweide auf, seine Fans wissen das natürlich längst.

Engagement: Der Sänger Semino Rossi ist seit Anfang vergangenen Jahres Rotkreuz-Botschafter und setzt sich auf seiner gerade laufenden Tournee einmal mehr für das Blutspenden ein. Diese Mission führt ihn jetzt nach Bremen – wie ja auch die Tour. Am Montag, 4. April, tritt er um 19.30 Uhr in Halle 7 auf der Bürgerweide auf, seine Fans wissen das natürlich längst.

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, die Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), wiederum weiß: „Wir freuen uns, dass mit Semino Rossi der erfolgreichste deutschsprachige Sänger zur weltweiten Rotkreuz-Familie gehört. Er hat schon seit Jahren bewiesen, dass er ein großes Herz für diejenigen hat, die Hilfe brauchen.“

Rossi: „Die Rotkreuz-Idee, unabhängig von Religion und Hautfarbe überall auf der Welt zu helfen, ist eine der besten Ideen überhaupt. Jeder sollte dabei sein.“ Der Sänger hat, so heißt es weiter, bei Nachfragen unter den Besuchern seiner Konzerte festgestellt, dass zu wenige Menschen Blutspender sind: „Dabei rettet Blut Leben, auch das unserer Kinder. Wenn keiner spendet, bete ich, dass meinen Kindern nichts passiert. Deshalb spende ich ab jetzt selbst.“

Zurück nach Bremen. Vor seinem Konzert im April stellt Rossi für Blutspender in Bremen Eintrittskarten zur Verfügung, sprich: Unter allen Bremern und Butenbremern, beim Termin am Freitag, 4. März, in der Zeit von 14 bis 19 Uhr im Weserpark Blut spenden, werden zweimal zwei Eintrittskarten für das Rossi-Konzert verlost, sagt der Bremer DRK-Sprecher Lübbo Roewer. So kann die Blutspende auch auf diese Weise zu einem Gewinn werden...

Auftritt: Elisabeth Kufferath, Gründungsmitglied des weltweit aktiven „Tetzlaff-Quartetts“, spielt gegenwärtig im schönen Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf Violine und Bratsche ein Soloprogramm für eine spätere CD-Veröffentlichung ein. Zudem gibt sie dort ein Produktionskonzert – am Dienstag, 15. März, um 20 Uhr, um ganz genau zu sein. Zu hören sind dann Werke von Luciano Berio, Elliott Carter, György Kurtág und Jan Müller-Wieland, der das Konzert auch moderieren wird.

Die Künstlerin selbst sagt über ihr Programm, es sei „dem Wunsch entsprungen, zwei wichtige Facetten meines Musikerlebens zusammenzubringen: das Abwechseln zwischen Geige und Bratsche und meine Liebe zu Neuer Musik“.

Und: „Es entsteht ein kontrastreiches Bild der unzähligen Kompositionsmöglichkeiten für die beiden Instrumente. Ich liebe an diesem Programm die stilistische Vielfalt und den Reichtum der Emotionen von der äußersten Zerbrechlichkeit des ‚Doloroso‘ von Kurtág bis zur leidenschaftlichen Wut und Wildheit der Bratschensequenza von Luciano Berio.“ Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 15 Euro.

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