Investitionen ins Park Hotel / Runderneuerung für drei Millionen Euro

Romantik und Business

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Direktor Karsten Kenneweg steht im nach Gräfin Emma benannten Saal des Park Hotels. Die Neue Dorint GmbH investiert insgesamt drei Millionen Euro in eine Runderneuerung des Hauses.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Das Dorint Park Hotel ist eine Visitenkarte Bremens. Jetzt kann man sie wieder vorzeigen. Denn nach einer längeren Phase des Stillstands wird wieder investiert in Bremens Vorzeigeadresse. Der Bankett- und Konferenzbereich des Fünf-Sterne-Hauses ist bereits modernisiert worden – für eine Million Euro, wie Direktor Karsten Kenneweg sagt. Zwei weitere Millionen fließen nun in die Erneuerung von gut 50 der 175 Hotelzimmer und Suiten.

Grand Hotel. Dieser Eindruck dominiert jetzt im Tagungs- und Bankettbereich. Stoffe aus Frankreich, Accessoires aus Italien. Neue Teppiche, das Parkett im größten Saal aufwendig aufgearbeitet. Darüber eine neue Beleuchtung: Kronleuchter, Strahler – alles dabei. Und alles voller Möglichkeiten. Die Lichtanlage setzt ein romantisches Dinner ebenso in Szene wie ein großes Businessmeeting.

„Zum Wohl!“ Daniel McGrath an der mobilen Bar im Bankettbereich des Park Hotels.

Die Farbgebung, die neue Raumgestaltung: hochklassig, dabei aber nicht aufdringlich. Die Ausstattung lässt Hollersee und Parklandschaft durch die großen Fenster gleichsam nach innen wirken, nimmt damit die oft als einmalig gepriesene Lage des Hotels mitten im Bürgerpark auf.

Hinter den Kulissen verbirgt sich moderne (Veranstaltungs-)Technik. „Zwölf Kilometer neue Verkabelung“ sei verlegt worden, sagt Direktor Kenneweg. Alle Raumfunktionen lassen sich von einer Stelle aus steuern, die Audiotechnik sorgt überall für einen gleichermaßen guten Ton. Eine mobile Bar ermöglicht Flexibilität bei Feiern und Events. „Es gibt eine neue Bankettküche, ein Küchenfahrstuhl wurde neu geschaffen“, so Kenneweg, der aus einer Sulinger Hotelierfamilie stammt.

Schon der Eingang zum Tagungsbereich macht anders Eindruck als früher – eine Tapete mit Gold- und Platintönen sorgt für etwas, was man wohl gehobenes Ambiente nennt, ohne dabei aufdringlich oder gar protzig zu wirken. Garderoben und Toiletten im Untergeschoss wurden dem Niveau angepasst, das in einem Fünf-Sterne-Haus erwartet werden darf.

Da fährt sie nach unten, die versenkbare Wand zwischen dem großen Saal und einem der beiden „Holler-Säle“.

In den Banketträumen sorgen versenkbare Wände hier und da für Variationsmöglichkeiten. Etwa 500 neue Stühle wurden für den Tagungsbereich angeschafft – für 700 Euro pro Stück, wie der Direktor erzählt.

Zudem haben die Veranstaltungsräume Namen bekommen, die sich auf Bremen beziehen. Der große Saal etwa trägt jetzt den Namen von Gräfin Emma, der Legende nach Stifterin der Bürgerweide. Der Roland tritt ebenfalls als Namensgeber auf. Und – mit Blick auf den Hollersee – natürlich auch Johann Hermann Holler (1818 bis 1868), Kaufmann, Mitgründer und Förderer des Bürgerparks.

Vom Park zurück ins Hotel – hier beginnt nun die Neugestaltung von gut 50 Zimmern, die unter anderem größere Betten und begehbare Kleiderschränke bekommen. Bis 2018 sollen die Arbeiten beendet sein. Mit einer Reihe von Veranstaltungen will das Hotel zudem weitere Gäste ansprechen. So gibt es am Sonntag, 14. Mai, den „Muttertags-Brunch“. Mit einem Brunch können Familien im August auch die Einschulung ihrer Kinder feiern.

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