Rohbau für Kletterhalle des Alpenvereins Bremen steht / Eröffnung Ende November

Kraxeln in 14 Metern Höhe

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Der Rohbau für die Kletterhalle des Alpenvereins steht. Ende November soll Eröffnung sein.

Bremen - Lange hatte sich der Bau verzögert, es gab eine Klage, außerdem fehlte eine Baufirma. Doch Mitte Februar ging‘s in Horn endlich los mit dem ersten Spatenstich. Nun nimmt sie Formen an, die Kletterhalle des Alpenvereins Bremen. Gerade wurde Richtfest gefeiert. Und voraussichtlich ab Ende November darf dann in der Halle in 14 Metern Höhe geklettert werden.

Der Rohbau steht, freuen sich Ronald Hillebrand, Vorsitzender des Alpenvereins, und Projektleiter Georg Schmitz. Nach dem ersten Spatenstich und den Arbeiten am Fundament sind Betonpfeiler und Wände in den vergangenen Wochen zügig in die Höhe gewachsen. Schmitz: „Die seit langem geplante Halle für alle Kletterbegeisterten in Bremen und ,umzu‘ nimmt Form und Gestalt an.“ Die Halle, die an der Robert-Hooke-Straße nicht weit von der Uni entfernt entsteht, sei ein markantes architektonisches Highlight im Technologiepark, sagt Schmitz.

Zwischen Nordsee, holländischer Grenze und Lüneburger Heide verfügt der Alpenverein Bremen nach eigenen Angaben künftig über eine der bestausgestatteten Hallen. Das Kletterzentrum bietet 1 800 Quadratmeter Wandfläche. Kletterfans können innen und außen kraxeln. Möglich sind Seilklettern in bis zu 14 Metern Höhe und niedriges Bouldern (das Klettern ohne Seil) – „also von leicht bis sauschwer“, wie Schmitz sagt. Anfänger sind nach Angaben des Projektleiters ebenso gern gesehen wie Könner. Geklettert werden darf allein oder in der Gruppe. Die Kletterhalle soll jedem offenstehen.

Ausführende Firma ist das Bauunternehmen August Prien. Laut Schmitz soll die Kletterhalle Ende November eröffnet werden. Das Investitionsvolumen beträgt drei Millionen Euro. 660 000 Euro kommen aus einem Darlehen, 292 000 Euro steuert die Stadt bei. Die Sektion Bremen des Deutschen Alpenvereins hat 3 600 Mitglieder, bundesweit gibt es laut Schmitz mehr als eine Million Mitglieder. Klettern sei heute Schulsport, Breitensport, Wettkampfsport und Leistungssport, sagen die Alpinisten. Die Bedeutung als Schulsport oder als therapeutisches Bewegungsangebot wachse, heißt es.

gn

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