Rizzis knallbunte Welt in Bremen

+
Mit der Rizzi-Lok kam der New Yorker-KJünstler James Rizzi heute aus Hamburg nach bremen. Der Zug soll zukünftig zwischen Bremen, Hamburg und Uelzen unterwegs sein

Bremen - James Rizzis Bilder machen einfach nur gute Laune. Sie sind bunt, schrill und witzig. In der bisher weltgrößten Ausstellung des New Yorker Pop-Art-Künstlers sind in Bremen jetzt rund 1400 seiner Werke zu sehen, darunter viele noch nie gezeigte.

James Rizzi hat keine Lieblingsfarbe. Und das sieht man den Bildern des New Yorker Pop-Art-Künstlers an. Schreiend bunt sind sie, fast schon aufdringlich grell. „In letzter Zeit mag ich Pink besonders gerne. Gerade habe ich meinen Jaguar in der Farbe angemalt“, sagt der 59-Jährige am Donnerstag in Bremen, wo am Abend die Ausstellung „Rizzis Welt“ eröffnet werden sollte. Seine Werke sprühen nur so vor Lebensfreunde und Optimismus. Sogar weinende Gesichter wirken bei ihm irgendwie fröhlich.

Rizzi-Ausstellung in Bremen eröffnet

Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo
Witzig und farbenfroh sind die Motive, die der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi malt. In der weltgrößten Ausstellung seiner Bilder sind bis zum 4. Juli rund 1400 Werke in der Messe Bremen zu sehen. Am Donnerstag kam Rizzi zur Vorstellung der Ausstellung nach Bremen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Michael Bahlo

Am liebsten malt Rizzi witzige Motive. Legendär sind seine Straßenszenen aus New York, die ausgefeilt bis ins winzigste Detail zum stundenlangen Betrachten einladen. Die Menschen in ihnen ziehen wilde Grimassen, Ufos und Herzen schwirren durch die Luft, Hochhäuser grinsen frech im Hintergrund und selbst die Sonne macht gute Mine - wie im Comic halt oder von Kinderhand gemalt. „Schon als Kind malte ich leidenschaftlich gern. Kinder lieben Farben und ihre Bilder erzählen immer eine Geschichte“, sagt Rizzi.

Die Besucher in Bremen sollten deshalb viel Zeit mitbringen. Nach Angaben der Veranstalter ist sie die bisher weltgrößte Schau des Künstlers. 1400 Sammlerstücke sind bis zum 4. Juli in der Messe Bremen zu sehen, darunter rund 400 bisher noch nie gezeigte. Dazu gehören auch einige Aktzeichnungen, die - ganz untypisch - in ruhigem Schwarz-Weiß gehalten sind. Dem Besucher bieten sie vor allem eine willkommene Pause für die Augen.

Rizzis Vorliebe für knallige Farben begann schon in frühen Jahren, wie die Retrospektive anlässlich seines 60. Geburtstags im Oktober zeigt. Bereits in den 70er Jahren, als Rizzi noch Kunst in Florida studierte, waren seine Gemälde kunterbunt. Damals entwickelte er auch die Technik für seine 3D-Grafiken, die noch heute zum Einsatz kommt. Von seinen Zeichnungen lässt Rizzi zwei Siebdrucke anfertigen. Einer dient als Hintergrund. Aus dem anderen schneidet er Figuren aus, die er auf dem ersten Bogen mit speziellem Klebeband befestigt.

In den 80er Jahren wurde sein Stil comicartiger, die Farben noch intensiver. Damit trifft er den Geschmack der Massen. Rizzi ist schick - nicht nur an der Wand. Er durfte CD-Cover, Briefmarken, Porzellan und den Boxermantel von Henry Maske gestalten. Auch ein Haus in Braunschweig und ein Flugzeug bemalte der Künstler. Zwei Modelle der Maschine sind auch in der Ausstellung zu sehen, außerdem zwei VW Beetle, eine Gitarre, Vasen und Schuhe.

Die Gemälde und Kollagen des US-Amerikaners hängen angeblich in den Wohnzimmern von Hillary Clinton, Holly Hunter, Cher und Wladimir Klitschko. Doch für einen echten Rizzi muss man nicht unbedingt ein dickes Bankkonto haben, wie ein Blick auf seine Internetseite zeigt. Dort werden seine Grafiken zwischen 575 und 36 000 Euro gehandelt. Rizzi ist eben Pop-Art im wahrsten Sinne.

„Das ist Kunst für jedermann und für jedes Alter“, meint Bastian Langer von der Agentur Popular Art, die seit zehn Jahren mit Rizzi zusammenarbeitet. Eine große Fangemeinde hat er vor allem in Deutschland. Zu seiner letzten Schau 2008 in Mainz kamen knapp 50 000 Besucher. In Bremen rechnen die Organisatoren mit rund 35 000 Kunstfreunden.

Dass seine farbenfrohe Malerei eine Lebenseinstellung ist, zeigt Rizzi am eigenen Leib. In Bremen tritt er gewohnt schrill mit Sonnenbrille, Hut, pinkem Hemd, bunter Krawatte, handbemalten Turnschuhen und rosafarbenen Zigaretten auf. „Wenn man in mein Loft in New York kommt, ist das Erste was man sieht Farbe.“ Als politischen Künstler will er sich nicht verstanden wissen. Für gute Laune sollen seine Bilder sorgen, sonst nichts. „Das Leben ist ein Geschenk.“

Besonders deutlich wird das in dem Bild „In memory of those lost“. Es zeigt die New Yorker Skyline in schwarzer Nacht. Zwischen den Hochhäusern ragen die im September 2001 zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers hervor. Bunt blühend. Aus Freude, dass Rizzis Bruder den Terroranschlag überlebte.

Von Irena Güttel, dpa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Polizei Bremen schließt Bars und Discos

Polizei Bremen schließt Bars und Discos

Polizei Bremen schließt Bars und Discos
Überfall auf Taxi: Fahrer in Bremen mit Schusswaffe bedroht

Überfall auf Taxi: Fahrer in Bremen mit Schusswaffe bedroht

Überfall auf Taxi: Fahrer in Bremen mit Schusswaffe bedroht
Bremen wechselt in den Lockdown für Ungeimpfte

Bremen wechselt in den Lockdown für Ungeimpfte

Bremen wechselt in den Lockdown für Ungeimpfte
Corona-Regeln Bremerhaven: Warnstufe 2 und 2G-Regel auf dem Weihnachtsmarkt

Corona-Regeln Bremerhaven: Warnstufe 2 und 2G-Regel auf dem Weihnachtsmarkt

Corona-Regeln Bremerhaven: Warnstufe 2 und 2G-Regel auf dem Weihnachtsmarkt

Kommentare