Ring kann repariert werden

Der Ring in zwei Teilen.
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Der Ring in zwei Teilen.

Bremen - Der beschädigte Bischofsring aus dem Bremer Dom-Museum kann vermutlich repariert werden, sagte gestern Henrike Weyh, Leiterin des Museums.

„Der Stein ist aus der Fassung geholt worden.“ Wie berichtet, war der Ring von kulturell von unschätzbarem Wert am Montag aus einer gesicherten Vitrine des Dom-Museums gestohlen worden. Am Mittwoch tauchte dann ein 47-jähriger Drogenabhängiger mit einem Anwalt bei der Staatsanwaltschaft auf und gab den Diebstahl reumütig zu. Die Ermittler stellten den Ring in zwei Teilen bei einem Bremer Münzhändler sicher. Der Schaden an dem Schmuckstück aus dem 12. Jahrhundert aus Gold und Amethyst könne vermutlich repariert werden, sagte Weyh. Das sei wohl möglich, weil Gold ein weiches Material sei, so Weyh. Wann der Ring wieder im Museum zu sehen sein wird, konnte die Kunsthistorikerin allerdings nicht sagen. Nun müsse zunächst ein Restaurator gefunden werden.

Staatsanwalt Frank Passade geht davon aus, dass gegen den Münzhändler wegen Hehlerei ermittelt wird. Dem 47 Jahren alten Dieb drohen mindestens drei Monate Haft. Das Dom-Museum wurde 1987 im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 1 200-jährigen Bestehen des Doms eröffnet. · epd/gn

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