Comedian Frank Fischer im Kultursalon

Rezepte gegen die Langeweile

Sie haben da eine Nudel! Ach, nein – es sind sogar mehrere. Der Comedian Frank Fischer kommt in den Kultursalon der Gewoba. - Foto: Stehle/Kultursalon

J Auftritt: Langeweile im Alltag? Nun, da möchte Frank Fischer helfen. Mit seinem Programm „Gewöhnlich sein kann jeder“ kommt der Comedian jetzt in den Kultursalon der Gewoba (Emil-Sommer-Straße, Vahr). Sein Auftritt dort beginnt am Freitag, 29. April, um 20 Uhr.

„Frank Fischer findet, dass der Alltag oft gewöhnlich genug ist. Da das nicht sein muss, entführt Fischer in seine Welt voller verrückter Geschehnisse“, heißt es in einer Vorschau. Das Ergebnis sei eine „Anleitung für den ungewöhnlichen Moment im Leben“. Zum Beispiel: „Einfach mal mit aufgespanntem Schirm seine Bahnen im Schwimmbad ziehen oder mit dem Zylinder auf dem Kopf im Kino sitzen.“ Reaktionen kommen da bestimmt. Ganz sicher.

Karten für Fischers Gastspiel im Kultursalon kosten zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

Der Autor und die alte Dame im Van

J Kino: In seiner Vorpremieren-Reihe zeigt das „Atlantis“ (Böttcherstraße) am Sonntag, 10. April, den britischen Film „The Lady in the Van“. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Die Theaterverfilmung „erzählt die authentische Beziehung eines berühmten britischen Autors zu einer Obdachlosen“, so Robert Erdmann von den Bremer Filmkunsttheatern. „Bundesstart ist der 14. April.“ In der Regie von Nicolas Hytner spielen Maggie Smith und Alex Jennings.

Zum Inhalt: Nachdem die Behörden ihr verboten haben, weiterhin auf Straßen zu parken, fragt die exzentrische – und obdachlose – ältere Dame Miss Shepherd bei einem Theaterautor an, ob sie ihren kaputten Van für drei Wochen in der Auffahrt seines Anwesens abstellen dürfe. Das Provisorium ist – wie so oft im Leben – von Dauer: 15 Jahre später leben die beiden immer noch Seite an Seite. Und obwohl Miss Shepherd undankbar und rechthaberisch ist, einen unangenehmen Körpergeruch verströmt und ihren Müll öfters auf der Straße verteilt, gelingt es dem Autor nicht, sie loszuwerden.

Kröger und Dinné spielen im „Gerken“

J Jazz: Das Ed Kröger Quartett spielt mit „Special Guest“ Ignaz Dinné im „Gerken“ an der Feldstraße 77. Der Termin: Sonnabend, 16. April, 20.30 Uhr. Gemeinsam mit Eike Wulfmeier am Klavier, Christian Schönefeldt am Schlagzeug und Peter Schwebs am Bass präsentieren Posaunist Kröger und Saxophonist Dinné „akustischen Modern Jazz mit Eigenkompositionen und ausgesuchten Jazz-Standards“, formulierte ein Sprecher. Eintrittskarten für den Jazz-Abend kosten zehn Euro, hieß es weiter.

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