Regionale Crowdfunding-Plattform

Her mit dem Schotter!

Matthias Biehler (Flix GmbH) hat eine Flutlichtanlage für seinen tragbaren Kickertisch „Libero“ über die Crowdfunding-Plattform „Startnext“ finanziert.
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Matthias Biehler (Flix GmbH) hat eine Flutlichtanlage für seinen tragbaren Kickertisch „Libero“ über die Crowdfunding-Plattform „Startnext“ finanziert.

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Die Küche mit nach draußen auf die Terrasse nehmen – das war vor etlichen Jahren die Idee von Matthias Biehler aus dem Viertel. Er entwickelte mit seinem Betrieb „Flix“ das Prinzip „Moving Kitchen“. Den Kickertisch zusammenklappen und im Park aufstellen, auch kein Problem. Doch wie im Dunkeln genug sehen? Kein Problem für den findigen Bremer. Ein LED-Licht musste her, das an den Tisch geklemmt wird. Finanziert hat Biehler seine neue Idee über die Crowdfunding-Plattform „Startnext“. Und die hat seit gestern Abend einen regionalen Ableger: „Schotterweg“.

Crowdfunding – dahinter steckt zunächst eine pfiffige Gründer-Idee, die über eine Internet-Plattform potenziellen Unterstützern vorgestellt wird. Der Ideengeber sagt, wieviel Geld er für die Umsetzung braucht, die „Supporter“ geben fünf Euro, 50 Euro oder mehr, erzählt Markus Sauerhammer von „Startnext“, einer Crowdfunding-Plattform mit 500 000 Nutzern im deutschsprachigen Raum. Das Geld kommt auf ein gesichertes Konto. Reicht der Betrag, wird die Idee umgesetzt, beispielsweise das Licht für den Kickertisch. Die Unterstützer bekommen ein Dankeschön oder dürfen sich eine Tasse abholen, wie beim Projekt „Golden City“ von Frauke Wilhelm. Kommt es nicht zur Umsetzung, bekommen die „Supporter“ ihr Geld zurück. Ein Risiko gehen sie nicht ein, sagt Sauerhammer. Seit 2010 habe „Startnext“ 2 800 Projekten mit einem Volumen von 21 Millionen Euro auf den Weg geholfen. In Bremen waren es bislang 29 Ideen, 1 212 Unterstützer gaben 93 954 Euro. Und das soll nun mit der regionalen Plattform „Schotterweg“ mehr werden. In Hamburg, Kassel und Berlin funktioniert das bereits, heißt es. Die Gründer bekommen die direkte Unterstützung von der Bremer Aufbau-Bank (BAB), dem RKW Bremen und der Wirtschaftsförderung. „Die Gründer werden vor Ort an die Hand genommen“, sagen Tania Neubauer (RKW), Ina Meier-Buick und Leslie Schoßmeier-Prigge (beide BAB). „Das können wir mit ,Startnext‘ von Berlin aus nicht leisten“, so Sauerhammer. „Schotterweg“ sucht Projekte aus allen Bereichen. Mehr dazu unter: www.schotterweg-crowdfunding.de

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