Bremen erwartet zum IAC 2018 rund 4.000 Teilnehmer

Raumfahrt-Kongress: Auf in die heiße Phase

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Senator Martin Günthner (l.) nimmt in Adelaide die IAC-Flagge von Jean-Yves LeGall, Präsident der Internationalen Astronauten Feration (IAF), entgegen.

Bremen - „Es geht jetzt für uns in die heiße Phase“, sagte Marc Avila, Direktor des Zentrums für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (Zarm) der Universität Bremen, gestern auf dem Internationalen Astronautenkongress (IAC) in Adelaide (Australien). Denn Bremen ist Ausrichter des Kongresses im Oktober 2018. Zur wichtigsten Raumfahrt-Konferenz werden rund 4.000 Teilnehmer erwartet.

Am letzten Kongresstag in Adelaide wurde offiziell die IAC-Flagge an die Gastgeber von 2018 übergeben. „Ich bin mir sicher, dass wir mit unserem Organisationsteam am Zarm sehr gut aufgestellt sind“, betonte Avila. Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) sagte, das „Team Germany“ habe in Adelaide nicht nur für den IAC 2018 geworben, sondern den Raumfahrtstandort Deutschland präsentiert und vielfältige neue Kontakte geknüpft. Auch in Bremen werde man die Vernetzung des Raumfahrtstandortes vorantreiben können.

Laut Günthner wird in Bremen bereits im Januar der Startschuss für das Raumfahrtjahr unter dem Motto „Sternstunden 2018“ fallen. Bremer und Buten-Bremer dürften sich auf zahlreiche Raumfahrtausstellungen, spannende Vorträge, aber auch ein buntes kulturelles Programm freuen, das unter anderem in Kneipen, Kinos, Museen und öffentlichen Plätzen stattfinden soll.

Im Rahmen des Kongresses hat der Senator mit Martin Hamilton-Smith, dem Handelsminister des Bundesstaates Südaustralien, eine Vereinbarung zur zukünftigen Zusammenarbeit im Raumfahrtbereich unterzeichnet. Auf Basis dieser Vereinbarung wollen Südaustralien und Bremen, beides Schwerpunktregionen der jeweiligen Raumfahrtszene in ihren Ländern, in der Zukunft enger zusammenarbeiten, den Austausch zwischen Start-ups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten fördern und gemeinsame Projekte durchführen. „Südaustralien ist für uns mit der hier stattfindenden starken Förderung für die Raumfahrt der logische Partner Down Under“, so Günthner. Dies Vereinbarung werde dazu beitragen, das internationale Netzwerk Bremens im Raumfahrtbereich weiterzuentwickeln. 

gn

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