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Randale-Mob zieht durch Bremer Viertel – Polizei ermittelt

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Von: Fabian Raddatz

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Blaulicht
Die Bremer Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen Landfriedensbruch. © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Etwa 30 bis 50 Vermummte zogen am Sonntag, 20. November 2022, durchs Bremer Steintorviertel. Dabei kam es auch zu Sachbeschädigungen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bremen – Eine Gruppe von etwa 30 bis 50 größtenteils vermummten Menschen zog am Sonntagabend durchs Bremer Steintorviertel. Wie die Polizei berichtet, wurden aus der Gruppe heraus auch Pyrotechnik abgebrannt und Sachbeschädigungen begangen. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen Landfriedensbruch.

So soll sich die Gruppe unangemeldet am Gleisdreieck getroffen haben und von dort in Richtung Ziegenmarkt gezogen sein. Laut Polizei trugen die Teilnehmer eine Antifa-Fahne sowie eine Regenbogenflagge, sollen Feuerwerkskörper gezündet und Parolen wie „Hoch die internationale Solidarität!“ gerufen haben.

Randale-Mob zieht durchs Bremer Viertel: Geschäfte mit Farbe beschmiert

Auch eine kurdische Fahne soll geschwenkt worden sein. Zeugen beobachteten weiter, dass Unbekannte aus der Gruppe heraus mehrere Geschäfte mit Farbe besprühten und Schriftzüge wie „Defend Rojava“ und „End turkish fascism“ hinterließen. Anschließend löste sich die Gruppe auf und flüchtete unerkannt über die Friesenstraße vor alarmierten Einsatzkräften.

Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und Versammlungsgesetz. Weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

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