Radio Bremen präsentiert den Märchenfilm „Nussknacker und Mausekönig“

Magie, Romantik und Weihnachtsstimmung

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Premiere – Filmteam vor Filmplakat.

Bremen - Von Isabel Niesmann. „Lachen die Leute, wenn sie lachen sollen? Gruseln sie sich, wenn sie sich gruseln sollen?“ Kurz vor der Vorabaufführung des Fernseh-Märchens „Nussknacker und Mausekönig“ im Cinemaxx gingen der Redakteurin Michaela Herold diese Fragen durch den Kopf. Wenn ein Film zum ersten Mal aufgeführt wird, ist die Reaktion des Publikums immer besonders spannend. „Natürlich bin ich aufgeregt“, sagte sie.

Und so lag bei dieser vorweihnachtlichen Preview auf Einladung der Bremedia Produktion und von Radio Bremen eine gewisse Vorfreude und Spannung in der Luft. Viele Darsteller und Mitglieder des Produktionsteams waren gekommen und das Foyer vor dem Kinosaal war weihnachtlich dekoriert. Die Karten waren ausschließlich verlost oder verschenkt worden.

Das Märchen von E.T.A. Hoffmann stammt aus dem Jahr 1816. Besonders als Ballettadaption ist die Geschichte rund um Marie, den Mausekönig, den Nussknacker und die faszinierende Zuckerwelt berühmt. Aber auch der einstündige Film begeisterte die (größtenteils) kleinen Zuschauer mit seiner Mischung aus weihnachtlicher Stimmung, dem Kampf von Gut gegen Böse sowie magischen und romantischen Momenten.

Mit Guildo Horn und Collien Ulmen-Ferndandes ist der Film prominent besetzt. Zwar waren die beiden nicht da, dafür aber viele andere Darsteller und Mitglieder des Produktionsteams. Diese erzählten im Gespräch mit Janos Kereszti und „Zebra-Vier“-Moderatorin Maria von ihren Erfahrungen beim Film-Dreh. Nur 13 Tage wurde in Bremen und Quedlinburg in Sachsen-Anhalt im März gedreht. Inklusive aller Vorbereitungen und der Postproduktion stecken acht Monate Arbeit in dem Film.

Sven Gielnik (Nussknacker) erinnerte sich an die Kampfszenen: „Das war sehr schwierig, weil der Nussknacker keine Gelenke hat und ich mich dementsprechend hölzern bewegen musste. Das passte aber gar nicht zu der Dynamik der Szenen.“ Leonard Seyd, der Maries kleinen Bruder spielt, freute sich vor allem darüber, viel gelernt und viel Spaß gehabt zu haben. Nicht nur die Schauspieler, sondern auch die Mitwirkenden hinter der Kamera teilten ihre Erfahrungen. Regisseur Frank Stoye (unter anderem „Schloss Einstein“): „Ich hab mich wahnsinnig darüber gefreut, den Film drehen zu können. Ich hab das erst gar nicht geglaubt.“

Einen ganzen Tag hat Veronika Große, zuständig für das Szenenbild, auf der Suche nach dem perfekten Tannenbaum im Wald verbracht. Letztendlich war dieses Unterfangen erfolglos, Löcher mussten gebohrt und Äste nachträglich angebracht werden. Und wegen der echten Kerzen war immer ein Feuerwehrmann am Set.

Ausgestrahlt wird „Nussknacker und Mausekönig“ im Rahmen der ARD-Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ am Freitag, 25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag), um 15 Uhr.

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