„Psychisch auffälliger“ Mann soll das Feuer am Schwachhauser Polizeirevier gelegt haben

Brandanschlag: Es gibt einen Verdacht

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Ausgebrannte Autos am 24. November vergangenen Jahres auf dem Areal des Polizeireviers in Schwachhausen. An allen Wagen entstand damals Totalschaden.

Bremen - Im Fall des Brandanschlags auf das Polizeirevier in Schwachhausen gibt es einen Tatverdächtigen. Das bestätigte Frank Passade, Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, gestern gegenüber unserer Zeitung. Es handele sich um einen „psychisch auffälligen“ Mann. Weitere Angaben wollte Passade derzeit nicht machen, „weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind“.

Am 24. November vergangenen Jahres waren sechs Mannschaftswagen angezündet worden, die auf dem Parkplatz des nachts nicht besetzten Reviers am Bürgerpark standen. Die Einsatzfahrzeuge brannten aus. Auch das Reviergebäude wurde beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf das komplette Bauwerk hatte die Feuerwehr aber verhindern können. Auf 350000 Euro schätzte die Polizei den Sachschaden. Die Ermittler gingen früh von Brandstiftung aus, nachdem sie entsprechende Spuren gefunden hatten.

Polizeipräsident Lutz Müller bezeichnete den Brand damals als eine „vollkommen überflüssige Tat“. Sie habe Auswirkungen auf die tägliche Arbeit, denn es fehlten durch sie wichtige Arbeits- und Einsatzmittel – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der allgemeinen Terrorlage und der Flüchtlingsthematik.

kuz

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