Axthiebe nach Einbruch

Angeklagter im Mordprozess: "Wollte nicht, dass es soweit kommt" 

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Dem 23-jährigen Angeklagten werden  in Bremen im Gericht die Handschellen abgenommen, während er sich einen Aktenordner vor sein Gesicht hält.

Bremen - Im Prozess um Mord, Mordversuch und Raub hat der 23 Jahre alte Angeklagte vor dem Bremer Landgericht die Taten bedauert.

"Ich wollte nicht, dass es soweit kommt", sagte er am Freitag. Dem Mann werden insgesamt vier Taten vorgeworfen, drei davon ereigneten sich in Bremerhaven. So soll er am 20. Februar bei einem Einbruch überrascht worden sein und mit einer Axt auf einen Mann eingeschlagen haben. Sein Opfer starb im April an den Verletzungen.

Sein Mandant sei seit seinem 15. Lebensjahr drogenabhängig, sagte Verteidiger Dominik Bleckmann. Er sei nie in eine Wohnung eingebrochen, um zu töten. Er wollte Geld für Drogen. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte aus Habgier getötet und seine Opfer schwer misshandelt. Seit Anfang August muss sich der 23-Jährige vor Gericht verantworten.

dpa

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