Bremen

Prozess um Kaufhausbrand - Inhaber bestreitet Vorwürfe 

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Der Angeklagte Hans Eulenbruch (r) spricht mit seinem Anwalt Erich Joester im Landgericht in Bremen.

Bremen - Im Prozess um das Feuer in einem Bremer Traditionskaufhaus hat der wegen schwerer Brandstiftung angeklagte ehemalige Inhaber alle Vorwürfe von sich gewiesen. 

Der 64-Jährige betonte am Montag in einer Erklärung zum Prozessauftakt am Landgericht, Opfer eines Raubüberfalls geworden zu sein. Gemeinsam mit einem mutmaßlichen Komplizen soll er das Kaufhaus Anfang Mai 2015 in Brand gesteckt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zudem vor, eine Straftat vorgetäuscht und die Versicherung betrogen zu haben.

Gefängnisstrafen zwischen fünf und 15 Jahren

Angeklagt ist auch der 53 Jahre alte mutmaßliche Komplize. Er stellte über seinen Anwalt zu Prozessbeginn einen Befangenheitsantrag. Nach kurzer Unterbrechung wurde die Verhandlung fortgesetzt. Über den Antrag werde später entschieden, sagte die Vorsitzende Richterin. Im Falle einer Verurteilung drohen den Männern Gefängnisstrafen zwischen fünf und 15 Jahren.

dpa

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