45 Prozent der Patienten von außerhalb

Beliebte Bremer Reha-Kliniken

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Eine Patientin spielt in der Reha-Klinik am Sendesaal ein Computerspiel, um ihre Beweglichkeit nach einer OP zu verbessern.

Bremen - In der Stadt Bremen gibt es drei Rehabilitationseinrichtungen mit insgesamt 384 Betten (Jahresdurchschnitt 2014) für die vollstationäre Versorgung: die Reha-Klinik am Sendesaal (zur Zeit 174 Betten), Friedehorst (138 Betten) und das neue Sucht-Rehazentrum (80 Betten) auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Ost.

In den drei Reha-Kliniken wurden 2014 insgesamt 3324 Patienten mit 98542 Pflegetagen vollstationär behandelt. Das hat das Statistische Landesamt mitgeteilt. Die Patienten blieben den Angaben zufolge im Durchschnitt knapp 30 Tage in der Klinik. In den Fachabteilungen für Kardiologie, Geriatrie und Orthopädie kamen mehr als 95 Prozent der Patienten direkt aus Krankenhäusern in die Reha; sie blieben dort rund 20 Tage. Die durchschnittliche Verweildauer in der Neurologie dagegen betrug mehr als 60 Tage.

Aus den beiden Reha-Kliniken mit jeweils mehr als 100 Betten wurden 2014 insgesamt 3183 Patienten (1276 männlich/1907 weiblich) entlassen. Die größten Gruppen waren die Patienten mit Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (40 Prozent), Verletzungen und anderen Folgen äußerer Ursachen (23,3 Prozent) und Krankheiten des Kreislaufsystems (21,2 Prozent). 1745 Patienten (54,9 Prozent) hatten ihren Wohnsitz im Land Bremen, während die übrigen aus den anderen Ländern (1431) oder aus dem Ausland (7) nach Bremen kamen.

Am 31. Dezember des Vorjahres waren in den drei Reha-Kliniken 475 Personen beschäftigt. Von den 20 Ärztinnen und neun Ärzten hatten 17 eine abgeschlossene Facharztausbildung; zwölf arbeiteten in Teilzeit. Zum nichtärztlichen Personal gehörten insgesamt 446 Menschen, mehr als 80 Prozent davon sind Frauen und mehr als die Hälfte ist in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt.

Der Pflegedienst (Pflegebereich) stellte den Angaben zufolge mit 148 Personen die größte Gruppe innerhalb des nichtärztlichen Personals. Zum medizinisch-technischen Dienst (105 Beschäftigte) gehören Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Psychotherapeuten sowie Sozialarbeiter. Dazu gibt es 38 Beschäftigte als klinisches Hauspersonal, 36 im Versorgungsdienst sowie 47 in der Verwaltung.

sk

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