Polizei schreitet ein
Protestaktion gegen AfD läuft in Bremen aus dem Ruder - Anzeige wegen Hitlergruß
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Bei einer Wahlkampfveranstaltung mehrerer Parteien ist es am Samstag in Bremen zu einer spontanen Protestaktion gegen die AfD gekommen. Die Stimmung heizte sich auf, sodass die Polizei einschreiten musste und Strafanzeigen fertigte.
Bremen - Gleich mehrere Parteien waren am Samstag im Rahmen des Wahlkampfes an Infoständen im Bremer Stadtteil Osterholz aktiv. Im Verlauf des Vormittags bildete sich ein spontaner Protest gegen die AfD. Die Polizei Bremen war zum Schutz der Veranstaltung vor Ort.
Zunächst sieben Erwachsene und zwei Kinder begannen mit dem Protest gegen die AfD. Parallel soll ein vorbeikommender Passant einen Angehörigen der AfD beleidigt haben. Daraufhin erstattete das Parteimitglied Anzeige, teilt die Polizei mit.
Mann soll Hitlergruß gezeigt haben
Die Stimmung vor Ort heizte sich immer weiter auf. Es kam zu Wortgefechten und eine kleine Menschenmenge bildete sich. Kurz vor Ende der Veranstaltung wendeten sich mehrere Teilnehmer der Protestaktion an die Einsatzkräfte und berichteten über einen Mann, der soeben aus einem Bus heraus den Hitlergruß in ihre Richtung gezeigt haben soll. Wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen fertigte die Polizei auch hier eine Strafanzeige.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
jdw
Rubriklistenbild: © Kuzaj



