Professionelle Fotos selber schießen: so schaffen Sie einzigartige Erinnerungsstücke

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Wenn Sie beim Fotografieren auf ein paar Kleinigkeiten achten, dann erzielen auch Sie Fotos wie ein Profi.

Egal, ob Sie mit Smartphone, Kompaktkamera oder Spiegelreflex fotografieren: Mit dem richtigen Motiv und einer guten Nachbearbeitung machen Sie Fotos, mit denen Sie gerne Ihre Wohnung schmücken. Wir erklären, auf was Sie dabei achten sollten.

Fotos sind wertvolle Erinnerungen an Familienfeste, die letzte Urlaubsreise oder an Treffen mit guten Freunden. Diese Bilder digital auf dem Computer liegen zu lassen, ist zu schade. Drucken Sie Ihre Lieblingsfotos aus – hängen Sie sie an die Wand, verzieren Sie damit Kaffeetassen oder legen Sie ganz klassisch ein Fotoalbum an.

Damit Ihre Bilder zu einem echten Schmuckstück in Ihrem Wohnzimmer werden, achten Sie beim Fotografieren auf folgendes:

  • Schießen Sie Fotos nach der Drittel-Regel, auch Goldener Schnitt genannt: Stellen Sie die Person oder das Objekt, das Sie in Szene setzen möchten, nicht direkt in die Mitte des Bildes. Denken Sie sich vier Linien – ähnlich eines Tic-Tac-Toe-Spiels – und platzieren Sie Ihr Fotomotiv an einer der Schnittstellen. Viele Kameras zeigen übrigens in ihrem Sucher bereits diese Linien und Schnittpunkte an.
  • Lernen Sie Ihre Kamera kennen. Wenn Sie wissen, wie Sie manuell Blende und Belichtungszeit einstellen, erzielen Sie ganz individuelle Aufnahmen.
  • Verwenden Sie den eingebauten Blitz nur sehr selten. Er wirft harte Schatten – und Ihr Motiv wirkt unnatürlich hell. Arbeiten Sie bei schlechten Lichtverhältnissen am besten mit einer weit geöffneten Blende. Setzen Sie außerdem den ISO-Wert  in den Einstellungen nach oben. Schießen Sie mehrere Fotos: mit und ohne Blitz.
  • Ihre Digitalkamera speichert Fotos in der Regel im jpg-Format ab. Wenn Sie Ihre Aufnahmen nachbearbeiten wollen, dann ändern Sie das Dateiformat zu raw. Während jpg viele Einstellungen wie Kontrast und Tonwert automatisch festlegt, können Sie diese im raw-Format später selbst bestimmen. Es braucht allerdings viel mehr Platz auf Ihrer Speicherkarte.

So bearbeiten Sie Ihre Fotos nach

Nehmen Sie sich die Zeit, zu Hause Ihre Fotos nachzubearbeiten. Sie werden überrascht sein, was Sie aus manchen Bildern herausholen. Schärfen Sie den Kontrast und verändern Sie die Helligkeit. Erhöhen Sie die Farbsättigung für noch kräftigere Aufnahmen. Oder tun Sie das Gegenteil: nehmen Sie alle Farben aus Ihren Fotos und kreieren Sie so spannende Schwarz-Weiß-Bilder. Mit einem Retusche-Werkzeug lassen Sie hässliche Flecken und ganze Gegenstände verschwinden.

Für die Fotobearbeitung brauchen Sie eine entsprechendes Programm. Photoshop ist ein echter Alleskönner, für Anfänger aber schwer verständlich – und teuer. Daneben gibt es zahlreiche kostengünstige Programme, mit denen Sie Ihre Fotos verschönern. Ganz kostenlos sind Open-Source-Entwicklungen wie zum Beispiel Gimp.

Für das perfekte Bild gibt es jede Menge Lesestoff: Sowohl im Internet als auch im Buch- und Fachhandel finden Sie leicht verständliche Anleitungen. Ausgerüstet mit diesem Wissen schießen Sie perfekte Fotos und bearbeiten Ihre Bilder professionell nach.

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