Von Elisabeth Gnuschke

Premiere für den Pianisten

Bremen - · Premiere für Enno Dugnus: Der Pianist ist am heutigen Montag um 21 Uhr zum ersten Mal „Special Guest“ bei Dirk Piezunkas „Jazz on Board“ auf dem Theaterschiff Bremen an der Tiefer.

Enno Dugnus, geboren 1959, studierte von 1982 bis 1987 Klavier und Trompete an der Musikakademie Kassel und nahm außerdem Unterricht bei Paul Grabowski, Walter Norris und Christoph Spendel. Seit 1983 arbeitet er frei, seit 1991 in Hamburg. Er spielt bei Konzerten unter anderem mit Joris Dudli, Wolfgang Engstfeld, Paolo Gardozo, Mario Gonzi, Rachel Gould, Ralph Hübner, James Moody, Sal Nistico, Ken Peplowski, Allan Praskin, Spike Robinson und Matthias Schubert. Dugnus gehört seit fast 20 Jahren zu den gefragtesten Pianisten im norddeutschen Raum, sei es als Begleiter von durchreisenden amerikanischen Stars sowie mit eigenen Projekten, heißt es vom Theaterschiff im Vorfeld des Konzertes an Bord. Weitere Gäste heute Abend sind Christian Schönefeldt an den Drums und Peter Schwebs am Bass. Der Eintritt ist wie immer frei.

· Spannende 30 Minuten Vortrag mit anschließender Diskussion verspricht der nächste Sonnabend in der Reihe „Wissen um 11“ vom Haus der Wissenschaft. „Wie man archäologische Schiffsfunde erhält“, so lautet am Sonnabend, 13. Februar, das Motto. Dabei geht es um die Konservierung der Weserlastkähne vom Bremer Teerhof im „Deutschen Schiffahrtsmuseum“ (DSM). Referent ist Michael Sietz. Er absolvierte ein Restaurierungsstudium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin mit dem Schwerpunkt Archäologisches Kulturgut. 2005/2006 war er an einem Forschungsprojekt zur Optimierung von Konservierungsverfahren für archäologische Holzfunde am Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege beteiligt. Seit 2008 ist Sietz als Restaurator im Bereich Schiffsarchäologie am „Deutschen Schiffahrtsmuseum“ in Bremerhaven tätig. Zur Zeit untersucht, dokumentiert und konserviert er die Weserlastkähne vom Bremer Teerhof. Das DSM ist eine der wenigen Forschungseinrichtungen weltweit, die sich neben der Betreuung und Ausführung von Konservierungsvorhaben an schiffsarchäologischen Objekten auch der Weiter- und Neuentwicklung von Konservierungsverfahren für Schiffsfunde widmet.

Im Sommer 2007 wurden auf der Beluga-Baustelle auf dem Bremer Teerhof die Überreste von zwei elf und 17 Meter langen Lastkähnen geborgen werden. Der Vortrag im Haus der Wissenschaften, Sandstraße 4, gibt Einblick in die Probleme bei der Konservierung archäologischer Schiffsfunde und zeigt verschiedene Lösungsmöglichkeiten auf. Beginn ist um 11 Uhr. Eintritt: frei.

WWW.

hausderwissenschaft.de

theaterschiff-bremen.de

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