Aljona Savchenko und Bruno Massot

„Holiday on Ice“ feiert in Bremen Premiere mit Gold-Stars

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Die Paarlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot geben sich bei der Bremer Premiere von „Showtime“ am 20. Februar 2019 in der Bremer Stadthalle die Ehre.

Bremen - Von Martin Kowalewski. Sie haben Nerven und vertrauen den Künsten von Stunt-Skater Forrest Ryan McKinnon (45): Die beiden Eisläuferinnen Anna Dawson (26) und Isabella Brearton (18) knien sich aufs Eis. McKinnon nimmt Anlauf, saust mit seinen Auslaufschuhen auf sie zu.

Kurz vor ihren Körpern springt er ab und saust über sie hinweg. Die drei kommen aus den USA und gehören zum Team der Eiskunst-Show „Holiday on Ice“, die vom 20. bis 24. Februar 2019 in Bremen zu sehen ist.

Am Dienstag geben sie auf der Eisfläche vor dem Roland-Center in Huchting einen kleinen Einblick in das Jubiläumsprogramm „Showtime“, mit dem das 75-jährige Bestehen der Eisshow gefeiert wird. Beim zweiten Sprung von McKinnon legt sich sogar eine weitere Freiwillige zu Dawson und Brearton. McKinnon überspringt auch drei Menschen leicht und elegant.

Am Tag der Bremen-Premiere (20. Februar 2019) kommt Prominenz aufs Eis in der Stadthalle (ÖVB-Arena): die Paarlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot. Sie zeigen sowohl die Choreographie ihrer sensationellen Gold-Nummer als auch eine Nummer zu „Never tear us apart“ von „Inxs“, speziell zusammengestellt für „Showtime“. „Die beiden wollen in Deutschland was zurückgeben, sie wurden hier sehr gefördert“, sagt Peter O‘Keeffe, Geschäftsführer von „Holiday on Ice“ in Deutschland.

Eleganz einer Elfjährigen

Am Bremer Premierentag wird auch sie aufs Eis gehen: Lucienne Bitomsky (11) aus Habenhausen. Sie trainiert vier- bis sechsmal pro Woche. und zeigt ein Programm zu französischer Klaviermusik, das auch Teil ihrer Bewerbung für die Show in Bremen war. Elegant streckt die Elfjährige ihre Arme, dehnt sich bei Pirouetten, macht sich klein, um sich immer schneller um die eigene Achse zu drehen und mit viel Schwung Schrauben zu springen. 

Die elfjährige Lucienne aus Bremen auf der Eisfläche vor dem Roland-Center. Sie darf bei „Holiday on Ice“ mitmachen.

Sie kennt natürlich die Musik, zu der sie auftreten wird. „Es ist eine schnelle Popmusik vorgegeben“, sagt sie. Zu Pop zu laufen, sei neu für sie. Bei der Choreographie wird ihr ein Trainer aus ihrem Verein Bremen 1860 helfen. Gerne würde die junge Bremerin ihre Lieblingsfigur zeigen: die Biellmann-Pirouette (nach der Schweizer Eiskunstläuferin Denise Biellmann), bei der Hand und Fuß über dem Kopf zusammenkommen. 

Über ihren Kurzauftritt freut sich die Kleine sehr. „Dann habe ich geschaut, wie groß die Eisfläche bei ,Holiday on Ice‘ ist – und bin nervös geworden, denn die Fläche ist klein, nur 20 Meter mal 40 Meter“, sagt Lucienne. Sie sei gewohnt, auf 30 Metern mal 60 Metern zu laufen. Noch sieht sie alles locker. „Ich werde wohl erst am Tag vorher nervös“, lächelt sie.

Lucienne wird von virtuosen Eiskünstlern umgeben sein. „Schon als ich anfing, über ,Showtime‘ nachzudenken, dachte ich gleich: Zum Jubiläum muss es die größte und spektakulärste Show sein, die wir je gemacht haben. Mehr Spektakel, mehr Effekte als je zuvor und dazu die absolut besten Läufer“, sagt O’Keeffe. Es soll kein reiner Rückblick werden. „Ich will zeigen, wo wir herkommen, wie wir die Show heute.

Zur Webseite von „Holiday on Ice“

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