Dringende Sanierungsarbeiten

Power-Wochenenden am Bahnhof

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Power-Wochenenden am Hauptbahnhof: Die BSAG saniert Gleise und Fahrbahnoberfläche.

Bremen - Die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Hauptbahnhof sind wegen der unklaren Lage an der Großbaustelle erstmal verschoben (wir berichteten). Jetzt führt die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) zunächst die dringendsten Arbeiten an den Gleisen aus. Und dafür sind zwei Power-Wochenenden im Juli angesetzt.

Nach dem Absacken der Erde Anfang Mai um 7,5 Zentimeter sind zwei der sechs Gleise gesperrt, wodurch es für die BSAG und die Kunden eng geworden ist am Bahnhof. Die Ursache fürs Absacken soll in der Großbaustelle fürs „City-Gate“ liegen, auch die Hochstraße ist leicht betroffen und wird jetzt mit Hilfe von Hydraulikpressen und Futterplatten wieder auf den alten Stand gebracht.

Eigentlich wollte die BSAG alle sechs Gleise umfangreich sanieren. Weil dazu den Angaben zufolge mehrere Wochen benötigt werden, wird die Maßnahme wohl erst im nächsten Sommer durchgeführt. Zudem muss erst die genaue Ursache für die Erdabsackung geklärt sein, sagte BSAG-Sprecher Jens-Christian Meyer. Jetzt greift die BSAG erstmal zu Notmaßnahmen wie zum Beispiel sogenannte „Aufschweißungen“. Schienen und Weichen werden instandgesetzt, die Fahrbahnoberfläche wird saniert. Die Bauarbeiten finden am Wochenende 8. bis 10. Juli sowie vom 15. bis 17. Juli statt. Sie beginnen jeweils freitags gegen 21 Uhr und enden in den Nächten von Sonntag auf Montag zum Betriebsschluss (etwa gegen 4 Uhr).

Während der Bauarbeiten können Straßenbahnen den Bereich des Hauptbahnhofs nicht anfahren. Sie fahren daher an beiden Wochenenden eine Umleitung über die Domsheide, wie die BSAG sagte. Die Linienbusse hingegen schaffen den Weg zum Bahnhof, müssen aber teilweise wegen der Sperrung des Gustav-Detjen-Tunnels ebenfalls eine Umleitung fahren. Alle Buslinien halten am Hauptbahnhof an Ersatzpunkten.

Die BSAG richtet drei Ersatzbuslinien (S71, S72, S73) zum Hauptbahnhof ein. Alle Nachtlinien verkehren an den Power-Wochenenden bis zur Domsheide. Dort findet der zentrale Umstieg zwischen allen Nachtlinien statt, heißt es. Die Fahrten starten immer 15 Minuten früher gegenüber der regulären Abfahrtszeit am Hauptbahnhof – also zur Minute 15 oder 45. Regionalbusse fahren nicht direkt zum Bahnhof. Um die Kunden zu informieren, hat die BSAG insgesamt 17.000 Informationsflyer verteilt. An beiden Bauwochenenden sollen Fahrgastbegleiter den Kunden vor Ort helfen. 

gn

www.bsag.de

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