Lebensgefahr nicht auszuschließen

Zwei Radfahrer bei Unfällen in Bremen schwer verletzt

Bremen - Zwei Radfahrer sind bei Unfällen am Sonntagnachmittag in Bremen schwer verletzt worden. Lebensgefahr könne nicht ausgeschlossen werden, teilt die Polizei am Montagmorgen mit.

Bei dem ersten Vorfall war eine 74 Jahre alte Frau mit ihrem Fahrrad im Bürgerpark unterwegs. An einer Eiche löste sich ein Ast und fiel auf die Bremerin, die daraufhin stürzte und auf den Kopf fiel. Ein Notarzt wurde per Hubschrauber eingeflogen, der Rettungswagen brachte die Radfahrerin in ein Krankenhaus. Einsatzkräfte der Feuerwehr sägten die Reste des Astes ab, um weitere Gefahren auszuschließen. 

Ein zweiter Vorfall ereignete sich am Nachmittag auf dem Ostertorsteinweg. Ein 46 Jahre alter Radfahrer war am Nachmittag in Richtung Sielwallkreuzung unterwegs. Nach ersten Ermittlungen fuhr er ohne Fremdeinwirkung gegen die Bordsteinkante und stürzte anschließend auf den Kopf. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Polizei rät zu Schutzhelmen

Beide Radfahrer trugen keinen Schutzhelm. Die Polizei rät allen Radfahrern, einen Helm zu tragen. Moderne Helme sind sehr stabil, leicht und müssen nicht viel kosten. Natürlich kann ein Helm keinen Unfall verhindern, aber schwere Verletzungen als Unfallfolgen deutlich mindern.

Rubriklistenbild: © dpa

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