Rund 200 Einsätze

Polizei Bremen zieht vorläufige Bilanz nach Sturmtief „Xavier“

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Am Breitenweg musste ein umgestürzter Baum entfernt werden.

Bremen - Das Sturmtief „Xavier“ hat in Bremen für Dauereinsätze bei der Polizei gesorgt. Bislang sind nach Angaben der Beamten rund 200 Einsätze eingegangen. In Osterholz wurde eine Frau von einem Ast getroffen. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Die Einsatzkräfte hatten heute Nachmittag alle Hände voll zu tun. Über das gesamte Stadtgebiet sind zahlreiche Äste und Bäume auf die Straßen gestürzt und führten teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. In Gröpelingen stürzte ein Baum auf die Oberleitung, sodass die Gröpelinger Heerstraße vorübergehend voll gesperrt werden musste. 

Auf der A27 in Fahrtrichtung Hannover stürzte in der Ausfahrt Oslebshausen ein Baum auf ein vollbesetztes Auto. Glücklicherweise hat sich hierbei keiner der Insassen verletzt. In Huchting in der Straße „Wardamm“ löste sich ein Gastank, der derzeit durch die Feuerwehr gesichert wird. Zur Sicherheit wurde ein in der Nähe stehender Zug evakuiert. 

Auch in den Bremer Wallanlagen kam es zu Sturmschäden.

Im Verlauf des Sturmes wurde eine schwer Frau verletzt. Gegen 13.30 Uhr ging die 65-Jährige entlang der Mühlheimer Straße, als sie von einem großen Ast getroffen wurde. Die Frau musste mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Bremer Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Polizei rät bis in die Abendstunden zur besonderen Vorsicht beim Aufenthalt im Freien.

Die Entwicklungen zur Wetterlage und die Auswirkungen auf den norddeutschen Verkehr lesen Sie in unserem News-Ticker

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