Fünf Strafanzeigen gefertigt

Polizei stoppt Autodiebe: Fahrer unter Drogen, Beifahrer flüchtet

Bremen - Zwei Autodiebe, die in der Nacht auf Samstag in Bremen unterwegs waren, sind gegen 2 Uhr der Polizei aufgefallen. Dem Beifahrer gelang die Flucht, den Fahrer konnten die Beamten schnell festsetzen. 

Den Einsatzkräften der Polizei war der VW Golf mit einem Kennzeichen aus Westerstede auf der Westerstraße in der Neustadt aufgefallen, heißt es in einer Meldung der Beamten von Sonntag. Als die Polizisten das Fahrzeug und die Männer kontrollieren wollten, sprangen diese aus dem Wagen und versuchten zu flüchten.

Das Auto hatte zuvor die Kreuzung Westerstraße und Langemarckstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit passiert, sodass sich die Polizisten zu einer Kontrolle veranlasst sahen. Allerdings missachtete der Fahrer zunächst sowohl das Haltesignal der Beamten als auch das kurz darauf hinzugeschaltete Blaulicht. 

Am Breitenweg an der Ecke Doventorsdeich bremste der Fahrer laut Angaben der Polizei plötzlich und sprang gemeinsam mit einem unbekannten Beifahrer aus dem Wagen. Die Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten den Fahrer des Wagens festnehmen. Er war wieder in Richtung des Golfs gelaufen - offenbar, um seinen Rucksack aus dem Wagen zu holen. Die zweite Person konnte flüchten. 

Kennzeichen und Wagen gestohlen

Bei der Überprüfung des Fahrzeugs und des Fahrers stellten die Kräfte des Einsatzdienstes fest, dass die angebrachten Kennzeichen aus Westerstede sowie der Golf als gestohlen gemeldet waren. Zudem stand der 44 Jahre alte Fahrer aus Bremen unter Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein. Bei der Durchsuchung des Bremers konnten noch Reste von Drogen sowie Reizgas gefunden werden.

Gegen den 44-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzes, Kennzeichendiebstahls sowie schweren Diebstahls von Kraftfahrzeugen gefertigt. Zudem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt. Die weiteren Ermittlungen, auch zur geflüchteten zweiten Person, dauern an.

kom

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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