Kuchen, Lichter und „Huusmusik“

INS präsentiert plattdeutschen Online-Adventskalender

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Das Institut für niederdeutsche Sprache.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Advent, Advent. . . die Adventskalendersaison beginnt, und da will das Institut für niederdeutsche Sprache (INS, Schnoor), das – wie berichtet – um seine Existenz kämpft, dabei sein. Und so gibt es ihn wieder, den plattdeutschen Begleiter durch die Adventszeit, den Online-Adventskalender des INS.

„Eine dicke Lippe an Heiligabend, Neujahrskuchen backen im Advent, Karpfen essen, hölzerne Weihnachtsgesellen, Schatten und Licht, Lieder, Gedichte oder Filme – jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Dinge, Traditionen oder Erlebnisse, die ihn mit der Advents- und Weihnachtszeit verbinden“, heißt es in einer Vorschau. 24 solcher Geschichten sind nachzulesen im Adventskalender, den das Institut für niederdeutsche Sprache vom 1. bis zum 24. Dezember auf seiner Homepage präsentiert – unter www.ins-bremen.de.

Plattdeutsche Autoren, Redakteure, Wissenschaftler und auch Schüler haben an der Aktion teilgenommen. „Es sind viele tolle Beiträge zusammengekommen – sehr nachdenkliche, aber auch wirklich lustige“, sagt Andrea Kleene, die das Projekt am INS koordiniert. Die Vorgabe war, eine Sache zu notieren, die für den Einzelnen in der Advents- und Weihnachtszeit eine besondere Rolle spielt. „Und das ist nicht immer nur die Kerze oder der Weihnachtsbaum – so viel sei vorweg verraten“, heißt es.

Den Auftakt macht die Autorin Birgit Lemmermann mit ihren Gedanken zum „Wiehnachtslicht“. Der Kalender endet am 24. Dezember mit der „Huusmusik“ mit Blockflöten, die noch heute bei Annie Heger an Heiligabend einen ganz besonderen Platz einnehmen.

Unterdessen soll die Stelle des Geschäftsführers am neuen Länderzentrum für Niederdeutsch zum Jahresbeginn 2018 besetzt werden. Das geht aus einem Sachstandsbericht des Kulturressorts hervor, der dieser Tage Thema in de Kulturdeputation gewesen ist. In die Besetzung der Stellen für weitere zwei Mitarbeiter soll der zukünftige Geschäftsführer dann schon einbezogen werden, hieß es. Eine gemeinsame Nutzung der Räumlichkeiten des INS im Schnoor komme übrigens „aktuell nicht in Betracht“ – dort gebe es nicht genug Platz; die Anforderungen an Barrierefreiheit, die für öffentliche Einrichtungen gelten, würden auch nicht erfüllt. Das Institut für niederdeutsche Sprache wird von einem Verein getragen.

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