Plattdeutscher Adventskalender im Netz

Sätze gehen auf Reisen

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Heute bei „Jazz on Board“: Mirko Gibson, Jahrgang 1987, Pianist.

Von Thomas Kuzaj. Advent: „En Satz geiht op Reisen“ – unter diesem Motto präsentiert das Institut für niederdeutsche Sprache (INS, Sitz: Schnoor) in diesem Jahr wieder einen virtuellen Adventskalender. Die Internet-Aktion beginnt – wie Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ in der realen Welt – heute, Montag. Bis Heiligabend öffnet sich in dem literarischen Adventskalender auf der INS-Homepage (unter: www.ins-bremen.de) täglich ein Türchen mit jeweils einer plattdeutschen Reisegeschichte. „32 Autoren haben den Sommer und den Herbst genutzt, um Geschichten für den Winter zu sammeln“, sagte Christiane Ehlers, die Koordinatorin des Kalenders.

Advent: „En Satz geiht op Reisen“ – unter diesem Motto präsentiert das Institut für niederdeutsche Sprache (INS, Sitz: Schnoor) in diesem Jahr wieder einen virtuellen Adventskalender. Die Internet-Aktion beginnt – wie Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ in der realen Welt – heute, Montag. Bis Heiligabend öffnet sich in dem literarischen Adventskalender auf der INS-Homepage (unter: www.ins-bremen.de) täglich ein Türchen mit jeweils einer plattdeutschen Reisegeschichte. „32 Autoren haben den Sommer und den Herbst genutzt, um Geschichten für den Winter zu sammeln“, sagte Christiane Ehlers, die Koordinatorin des Kalenders.

Dabei geht es um Urlaub in Italien und in Bangkok, um eine Fahrradtour und eine Schiffsreise, eine Zeitreise und eine Traumreise. Aber auch Menschen, die ihre Heimat verlassen und eine beschwerliche Reise ins Unbekannte antreten mussten, kommen vor.

Den Auftakt macht heute die Autorin Birgit Lemmermann (Rotenburg/Wümme) mit „Kolen Kuffer“. Die Reihe endet am 24. Dezember mit einer Geschichte von Gerd Spiekermann (Hamburg). Das Besondere an diesem Schreibprojekt: Die Geschichten sind alle miteinander verbunden. „Der letzte Satz eines Textes dient gleichzeitig als Einstieg für die nachfolgende Erzählung“, hieß es beim INS. „Ik waak op un bün nich goot toweeg.“ Mit dieser Vorgabe sollte die erste Autorin beginnen. Der letzte Satz ihrer Erzählung trat die Reise zum zweiten Autor an und wurde dann zum ersten Satz seiner Geschichte. Und so weiter, und so fort. Welche „Schrieverslüüd“ beteiligt waren, erfährt der Leser hinter jedem Türchen des Kalenders. Und auch die Autoren wissen noch nicht, wer ihnen den Anfang ihrer Geschichte geliefert hat – und wie die Reise für ihren letzten Satz weitergegangen ist. Die Beiträge kommen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Musik: Der Jazzpianist und Keyboarder Mirko Gibson aus Osnabrück ist heute „Special Guest“ bei „Jazz on Board“ auf dem Theaterschiff an der Tiefer. Der Auftritt beginnt – wie gewohnt – um 21 Uhr. Neben Gibson und Gastgeber Dirk Piezunka (Saxophon) ist der Bassist Michi Bohn mit von der Partie. Eintritt: frei.

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