14 Bremer Künstler präsentieren ihre „Sylvette“-Interpretationen in der City-Galerie

Picassos Muse an der Weser in Szene gesetzt

Dr. Jan-Peter Halves (oben, v.l.), die Künstler Uwe Schwarz, Peter Obermeier und Karin Friedrichs sowie Prof. Dr. Christoph Grunenberg (unten, v.l.), Christiane Weiß (City-Initiative) und Achim Breitkopf mit lauter „Sylvette“-Gemälden. ·
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Dr. Jan-Peter Halves (oben, v.l.), die Künstler Uwe Schwarz, Peter Obermeier und Karin Friedrichs sowie Prof. Dr. Christoph Grunenberg (unten, v.l.), Christiane Weiß (City-Initiative) und Achim Breitkopf mit lauter „Sylvette“-Gemälden. ·

Bremen - Als Pablo Picasso 1954 die damals 19-jährige Sylvette kennenlernte, war er so fasziniert von ihr, dass er ihr gleich eine ganze Porträtserie widmete. Passend zu der großen „Sylvette“-Ausstellung in der Kunsthalle präsentieren nun 14 Bremer Künstler ihre Interpretation der „Sylvette“ in der City-Galerie im Lloydhof an der Ansgaritorstraße.

Der Geschäftsführer der City-Initiative, Dr. Jan-Peter Halves, sagte gestern zur Eröffnung der Ausstellung: „Der Aufruf an Bremer Kunstschaffende, eine eigene „Sylvette“ zu erstellen, ist auf große Resonanz gestoßen.“ 14 Künstler zeigen jetzt auf 170 Quadratmetern insgesamt 20 „Sylvette“-Werke. Als Vorlage diente ihnen das Ölgemälde, das im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle steht und schon seit 1955 in deren Besitz ist. Einige Künstler haben sich an das Original gehalten. Rainer Goetz zum Beispiel hat sich an der „Sylvette“-Vorlage orientiert, sie aber in Farbe gemalt. Auch in Peter Obermeiers Gemälde ist die „Sylvette“ sofort zu erkennen, nur die Umgebung ist eine andere, denn der Künstler hat Picassos Muse vor dem Hintergrund der Weser und der Schlachte in Szene gesetzt. Andere Künstler haben sich stärker von der Vorlage gelöst: Achim Breitkopf zum Beispiel hat die „Sylvette“ auf ein weißes Hochzeitskleid gemalt, der Bildhauer Uwe Schwarz hat unter anderem drei gefaltete Metallskulpturen geschaffen.

Kunsthallen-Direktor Prof. Dr. Christoph Grunenberg schaute sich gestern die Ausstellung an und freute sich, dass Picassos „Sylvette“-Gemälde, obwohl es schon 60 Jahre alt ist, noch immer zeitgenössische Künstler inspiriert. „Silvette lebt weiter“, so Grunenberg. Die City-Galerie hat bis zum 22. Juni von dienstags bis sonnabends von jeweils 11 bis 18 Uhr geöffnet. · sg

http://www.bremen-city.de

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