„Cavalluna“ zeigt vier Shows an zwei Tagen und erwartet 15 000 Zuschauer

Pferde, Esel und zwei Kamele

Sie zeigen Riskantes auf dem Pferd: die Trickreiter der Hasta Luego Academy. Foto: CAVALLUNA

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Araber, Friesen, KWPN (Niederländisches Warmblut), Lusitanos, Spaner (P.R.E.), Tinker, Appaloosa, Mini-Shetlandponys, zwei Kamele aus Nordrhein-Westfalen und Esel – sie sind die tierischen Stars der Pferdeshow „Cavalluna“, die am 26. und 27. Dezember in der Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena) gastiert. Zu insgesamt vier Shows erwarten die Veranstalter mehr als 15 000 Zuschauer. 60 Tiere und rund 90 Mitwirkende wollen das Publikum mit dem neuen Programm „Legende der Wüste“ unterhalten.

Das Programm

Die Equipe um den Italiener Bartolo Messina präsentiert unterschiedlichste Pferderassen in der Freiheitsdressur, gelenkt durch Körpersprache und Stimme. Messina setzt auf Vertrauen zwischen Mensch und Pferd. Mit dabei: acht Ponys. Das Team des Reit-Altmeisters Luis Valença aus Portugal zeigt barocke Reitkunst auf höchstem Niveau. Die Lusitanos beherrschen an der Hand und unter dem Reiter Lektionen wie Levade, Courbette und Kapriole in Perfektion.

Bei der italienischen Familie Giona geht die Post ab. Giulia und ihr Bruder Diego treten in der neuen „Cavalluna“-Show das erste Mal gemeinsam auf: mit einem Pas de deux in der Ungarischen Post. Die Italienerin Amalia Ruscone begeistert sich für das Reiten im Damensattel und will dem Publikum diese fast in Vergessenheit geratene Reitweise mit ihrer Stute „Atreveda“ nahebringen.

Aus Italien kommt auch Sofia Bacioia, Neuzugang in der Show – ebenso wie die von ihr präsentierte Reitdisziplin „Working Equitation“. Abgeleitet aus der spanischen Reitweise der Hirten, dürfen sich die Zuschauer auf schnelle Manöver durch einen Hindernisparcours freuen.

Auf Respekt und Vertrauen setzt Dajana Pfeifer. Mit ihrem Spanier „Lenny“ schwebt sie über ein riesiges Meer aus Tüchern. Kenzie Dysli, aufgewachsen in Andalusien und bisher Backstage dabei, zeigt mit ihren drei Pferden die spanische Hirtenreitweise mit der Garrocha. Lektionen mit diesem langen Holzstab stellt zudem die Equipe Sebastián Fernández vor. Mit immer neuen Tricks rasen die akrobatischen Reiter der Hasta Luego Academy durch die Manege. Zum zweiten Mal ist mit seinem Team der Portugiese Filipe Fernandes dabei und zeigt Dressurlektionen und Quadrillen auf wunderschönen Friesen.

Der Franzose Laurent Jahan bringt wieder seinen Esel mit. Neu in der Show ist Sängerin Giorgia Kolias, Hamburgerin mit griechischen Wurzeln. Sie singt live auf dem Pferd sitzend zum Soundtrack der eigens komponierten Musik von Kreativdirektor Klaus Hillebrecht.

Ein Zelt für die Pferde

Für die Unterbringung der rund 60 Pferde wird auf der Bürgerweide ein beheiztes Stallzelt errichtet. Dabei achten die Stallmanager darauf, dass die Boxen immer in derselben Reihenfolge belegt werden – auch Pferde haben ihre Kumpel oder Artgenossen, die sie nicht so mögen. Die Pferde bekommen etwa 1 000 Kilo Müsli und Hafer sowie 70 Ballen Stroh und Heu. Tja, das ergibt dann bis zu 60 Kubikmeter Pferdemist in der Woche.

Zwischenstall

Die Tournee, die von Oktober bis Juni in gut 30 Städte in Deutschland und dem europäischen Ausland führt, ist sternförmig organisiert. Das bedeutet, so eine Sprecherin, dass die Pferde nicht von einer Showstadt zur nächsten gebracht werden. Sie kommen im zentral gelegenen Zwischenstall unter, um Reisezeiten so kurz wie möglich zu halten. Einer der beiden Ställe ist das Pferdezentrum Schloss Wickrath bei Düsseldorf. Ausreiten, leichtes Training und Grasen stehen hier auf dem Plan.

Zahlen

Transportiert werden die Pferde in fünf Lkw. Fürs Equipment werden zehn Lkw gebraucht. Vor der Showtime baut eine 30 Personen starke Crew die Bühne auf. Unter anderem werden 1 500 Quadratmeter Reitbodenmatten verlegt, die mit mehr als 130 Tonnen Sand bedeckt werden. Um alles mit Strom zu versorgen, verlegen die Techniker insgesamt fast neun Kilometer Kabel.

Tickets 

Die Pferdeshow „Cavalluna“ gastiert mit dem neuen Programm „Legende der Wüste“ am Donnerstag, 26. Dezember (zweiter Weihnachtstag), und am Freitag, 27. Dezemner, jeweils um 14 und 18.30 Uhr in der Bremer Stadthalle. Tickets kosten etwa 40 bis 80 Euro und sind in den Geschäftsstellen unserer Zeitung erhältlich.

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