25-Jähriger verletzt

Bis zu 40 Personen bedrängen Polizisten bei Ermittlungen nach Messerattacke

Bremen - Ein 25-jähriger Mann wurde am Mittwochabend durch Messerstiche verletzt. Bei den anschließenden Ermittlungen wurden Einsatzkräfte der Bremer Polizei von 30 bis 40 Personen bedrängt.

Der 25-Jährige war gegen 22.40 Uhr auf dem Verbindungspfad zwischen der Carl-Hurtzig-Straße und der Robinsbalje unterwegs, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Drei bis vier Männer stellten sich ihm in den Weg und schlugen auf den Bremer ein. Einer der Angreifer stach ihn mit einem Messer an den Hals. Das Opfer flüchtete und wurde von seiner Schwester in ein Krankenhaus gebracht, wo die oberflächlichen Schnittverletzungen genäht wurden. Konkrete Beschreibungen der Täter konnte das Opfer nicht geben.

Als die Einsatzkräfte vor Ort Spuren sicherten und Personen kontrollierten, sammelten sich immer mehr Menschen auf der Straße und beleidigten und bedrängten die Polizisten. Mit starken Kräften, unter Androhung von Reizgas und Hundeeinsatz sowie Platzverweisen, geriet die Situation schnell unter Kontrolle. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung, Landfriedensbruch und führte so genannte Gefährderansprachen durch.

Der Hintergrund der Messerattacke ist bisher ungeklärt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter  0421/3623888 entgegen.

Rubriklistenbild: © dpa

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