Eintägiger Warnstreik

Paketzusteller legen Arbeit nieder: Laut DHL keine Probleme

+
Am Mittwoch haben zahlreiche Paketzusteller ihre Arbeit niedergelegt. 

Bremen - Paketzusteller von DHL Delivery sind am Mittwoch im Gebiet Weser-Ems und in Bremen in einen eintägigen Warnstreik getreten.

Arbeitsniederlegung gab es an den Standorten Wilhelmshaven, Oldenburg und Bremerhaven, die Gewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen. Zur Zahl der beteiligten Beschäftigten gab es keine Angaben. Nach Angaben von DHL-Sprecher Jens-Uwe Hogardt gab es keine nennenswerten Beeinträchtigungen durch den Warnstreik. "Die Auswirkungen sind gering", sagte er. Größeren Problemen bei der Paketzustellung erwartet er auch für Donnerstag nicht. 

Die Mitarbeiter in Bremen hatten ihre Arbeit bereits am Dienstag niedergelegt. Verdi will mit dem Warnstreik den Druck erhöhen, bevor die Tarifverhandlungen des Speditions- und Logistikgewerbes am Donnerstag weitergehen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. 

Bereits im Dezember hatten Paketzusteller in Hannover vorübergehend die Arbeit niedergelegt. In Bremen streikten damals rund 65 Paketzusteller in zwei Depots, mehr als die Hälfte der Belegschaft.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Lassen sich Zyklusbeschwerden wegessen?

Lassen sich Zyklusbeschwerden wegessen?

Mandarinen in der Küche groß rausbringen

Mandarinen in der Küche groß rausbringen

Furcht vor Brexit-Chaos: EU will May helfen - aber wie?

Furcht vor Brexit-Chaos: EU will May helfen - aber wie?

Fotostrecke: Werder feiert Weihnachten

Fotostrecke: Werder feiert Weihnachten

Meistgelesene Artikel

Bremer Weihnachtsmarkt: Alle Infos zu Anreise, Öffnungszeiten & Co.

Bremer Weihnachtsmarkt: Alle Infos zu Anreise, Öffnungszeiten & Co.

Frau im Koma: 47-Jähriger soll Spritzen ausgetauscht haben

Frau im Koma: 47-Jähriger soll Spritzen ausgetauscht haben

Feuer in Lesum: Zwölf Menschen im Krankenhaus

Feuer in Lesum: Zwölf Menschen im Krankenhaus

Prostituiertenschutzgesetz: Bislang 115 Anmeldungen

Prostituiertenschutzgesetz: Bislang 115 Anmeldungen

Kommentare