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Nach Autoscooter-Fahrt: Brutale Messerattacke auf Bremer Osterwiese

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Von: Fabian Raddatz

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Jugendliche fahren in einem Autoscooter
Nach einer Autoscooter-Fahrt ist es auf der Bremer Osterwiese zu einer brutalen Messerattacke gekommen. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine Autoscooter-Fahrt auf der Bremer Osterwiese endete für einen 35-Jährigen am Montag blutig. Er landete mit einer Stichverletzung im Krankenhaus.

Bremen – Ein 51-Jähriger festgenommen, ein 35-Jähriger mit Stichverletzungen im Krankenhaus – das ist das Resultat einer Autoscooter-Fahrt auf der Bremer Osterwiese. Demnach drehte der 51-Jährige zusammen mit seiner Tochter am Montag, 11. April 2022, ein paar Runden, als sie von zwei sechs und zehn Jahre alten Mädchen gerammt wurden.

Als der 51-Jährige die beiden maßregeln wollte, kamen Vater und Onkel der Kinder hinzu. „Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung“, schrieb die Polizei in einer Mitteilung.

Brutale Messerattacke auf Bremer Osterwiese: Angreifer flüchtet

Der 51 Jahre alte Mann aus Bremen zog demnach ein Messer, der 35-jährige Onkel wollte sich mit einem Gürtel verteidigen. Er konnte den Angriff aber nicht abwehren und wurde am Oberkörper verletzt. Der Angreifer flüchtete zunächst, für ihn klickten aber wenig später die Handschellen, so die Polizei.

Ein Rettungswagen brachte den 35 Jahre alten Mann in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen einer gefährlichen Körperverletzung, Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

In dem Zusammenhang weist die Polizei Bremen noch einmal darauf hin, dass auf der Osterwiese in Bremen keine Waffen erlaubt sind. Die Einsatzkräfte haben nach eigenen Angaben in den ersten Tagen der Osterwiese bereits diverse Verstöße gegen das Waffengesetz registriert. Sie beschlagnahmten viele Messer sowie Reizgas und einen Schlagstock. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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