Senat beschließt Start mit 23 Vollzeitstellen

Ordnungsdienst soll Polizei entlasten

Bremen - Der Senat hat am Donnerstag den Grundstein zur Einführung eines städtischen Ordnungsdienstes in Bremen gelegt.

Damit setzt die Innenbehörde nach eigenen Angaben einen weiteren Beschluss aus der Koalitionsvereinbarung um. „Neben der Neustrukturierung des Stadtamtes und der Polizeireform wird jetzt der Ordnungsdienst schnellstmöglich aufgebaut“, sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) und fügte hinzu: „Wir fangen mit 23 Vollzeitstellen in Bremen an.“ Wie auch in anderen Großstädten soll der Ordnungsdienst zukünftig Außendiensttätigkeiten der Ordnungsbehörde wahrnehmen und somit unter anderem die Polizei entlasten.

Die Kräfte sollen dabei in unterschiedlichen Bereichen tätig sein: Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Überwachung der Jugendschutzgesetze, zudem sollen sie Lärmbeschwerden der Bürger nachgehen, Platzverweise bei störendem oder gefährdendem Verhalten von Personen aussprechen sowie aggressives Betteln oder auch das Urinieren in der Öffentlichkeit unterbinden. Dazu dürfen sie auch Verwarnungen erteilen und Bußgeldanzeigen schreiben. Die Mitarbeiter des neuen Ordnungsdienstes sollen sich zudem darum kümmern, dass Hundebesitzer ihre Tiere an der Leine lassen und Sportwettstellen überprüft werden.

„Ein zentraler Punkt wird der Einsatz gegen die Vermüllung in Teilen der Stadt sein“, sagte Mäurer. Noch in diesem Jahr soll die Leitung des neuen Ordnungsdienstes ihre Arbeit aufnehmen. 

je

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung / Marvin Köhnken

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