Oldenburgerin will auch in Bremen mit Burgern aus der Region durchstarten

Heimisch futtern

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Das „Biggi-B“-Team präsentiert seinen Burger aus Ammerländer Produkten. Brot und Beef werden täglich frisch geliefert.

Bremen - Von Ilka Langkowski. Vom Brötchen bis zum Beef kommen bei „Biggie B“ nur frische Zutaten der Region in die Burger. Selbstgemachte Limonaden, selbstentwickelte Soßen und echtes Craft-Bier bilden die Basis des kleinen Burger-Restaurants, das gerade eröffnet hat.

Der Name „Biggi B“ lehnt sich an den gewichtigen amerikanischen Rap-Star Biggie B an. Während drinnen Biggi B von den Wänden lacht, bieten draußen an der Knochenhauerstraße rustikale Holztische weitere Sitzplätze mit einem Blick auf das Innenstadttreiben.

Selbst in Oldenburg zu Hause, bezieht Inhaberin Jasmin Reuss alle wichtigen Zutaten aus dem Ammerland. Welsh-Black-Züchter Jan Janssen liefert hochwertiges Fleisch, das täglich frisch von einer kleinen Landschlachterei kommt und bei „Biggie B“ durch den Wolf gedreht wird. Der Familienbetrieb Müller Egerer in Rastede backt die Brötchen nach eigener „Biggi-B“-Rezeptur. „Sie sind so weich wie Milchbrötchen, aber schmecken sagenhaft“, freut sich Reuss.

Alle Saucen seien von ihren Köchen selbst kreiert. Und selbst die Limonaden und der Eistee sind hausgemacht. Der Clou: Ausgeschenkt wird die Limo in Safttüten, in die man einen Strohhalm stecken kann.

Mit der Idee zum eigenen Burger-Restaurant ging die gebürtige Fuldaerin schon lange schwanger. Ihre beruflichen Aufenthalte in London und den USA waren dafür inspirierend. Als die Liebe sie nach Oldenburg verschlug und der Mutterschaftsurlaub um war, setzte sie ihr ungewöhnliches Konzept endlich um. Statt argentinisches Rindfleisch zu importieren, kooperierte Reuss mit Produzenten aus ihrer Region. Im Juni 2015 ging es mit der ungewöhnlichen Idee zuerst in Oldenburg an den Start. Bis dahin hatte die Jung-Unternehmerin unzählige Burger und Zubereitungsarten getestet. „,Biggie B‘ in Oldenburg lief sehr gut und wurde geradezu herzlich angenommen“, freut sich Reuss. Derart bestätigt, wagt sich die Oldenburgerin nun auch mit „Biggie B“ in die größere Nachbarstadt Bremen.

Die Speisekarte offeriert „Biggie Burger classic“ als einfache Portion mit Beef oder „double“ mit zweifach Fleisch belegt. Als „Biggie Love“ gibt es Fleisch mit wahlweise einem frittierten, gefüllten Portobello oder einem frittierten Kuhmilchkäse. Für Vegetarier bietet sich ein „Cheese-Attack“ an. Wer es scharf mag, bestellt einen „Chili-Cheese“. Pommes Frites gibt es klassisch oder von der Süßkartoffel. Für zwei Euro bekommen auch Hunde ein Menü aus einem Schälchen Fleisch und Wasser.

Einen perfekten Burger zuzubereiten, sei gar nicht so einfach, erklärt Reuss. Deswegen hätten ihre Köche sowohl am Grill als auch bei den Soßen so lange gebastelt, bis alle zufrieden waren. Die Kunden nähmen die Ammerländer Burger aus Welsh-Black-Fleisch dankend an. Um „Biggies“ Bestellungen nachzukommen, muss Rinderzüchter Janssen sogar seine Herde vergrößern. Das geht nicht von heute auf morgen. „Regionale Kooperationen wollen halt längerfristig geplant werden“, sagt Reuss und lacht.

www.biggieb.de

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