Von Thomas Kuzaj

Ölgemälde und Standbilder

„Großer Wagen“ (Öl auf Leinwand) von Rainer Gottlieb Mordmüller.

Bremen - · „Rainer Gottlieb Mordmüller ist ein Künstler, der sich mit bewundernswürdiger Hartnäckigkeit und seltener Stetigkeit von den kurzatmig wechselnden modischen Trends unserer Tage ferngehalten hat.

Seine Auseinandersetzung mit der Kunst versucht eine Interpretation, ein Gegenwärtigmachen eines Bildes“, sagen Christine und Jochen Mönch – und so stellen sie Mordmüller in ihrer Oberneulander Galerie wieder einmal aus. Zu sehen sind neue Ölbilder und Papierarbeiten des Künstlers.

Es handelt sich um eine Doppelausstellung – die Mönchs konfrontieren Mordmüllers Bilder mit Arbeiten der Bildhauerin Gisela Eufe, über die es heißt: „Sie stellt die weibliche Figur in den Mittelpunkt.“

Die Künstlerin selbst sagt es so: „Die weibliche Figur ist für mich eine Metapher der Selbstbehauptung. Sie schafft ihren eigenen Raum und ihre Architektur.“ Und weiter: „Ich konzentriere die strenge vertikale Haltung auf minimale Gestik und wenige leise Gebärden.“ Die Ergebnisse dieser künstlerischen Haltung haben dann Titel wie „Poppea“, „Das Glücksspiel“ und „Amazone“.

Wie in der Galerie an der Oberneulander Landstraße 153 üblich, gibt es wieder zwei Eröffnungsfeiern – die erste davon ist eine Vorbesichtigung am Sonnabend, 10. April, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr. Die Vernissage folgt dann am Sonntag, 11. April, 17 bis 19 Uhr. Die Künstler werden anwesend sein. Es spricht der Kulturwissenschaftler Dieter Begemann. Die Ausstellung dauert dann bis zum 9. Mai. Die Galerie Mönch öffnet sonntags von 16 bis 19 Uhr sowie täglich nach Vereinbarung.

Rainer Gottlieb Mordmüller wurde 1941 in Braunschweig geboren. Von 1961 bis 1966 studierte er in Berlin und Paris – dort beispielsweise bei Johnny Friedländer. Mordmüller lebt und arbeitet heute in Bremen, Paris und Venedig. Arbeiten des Künstlers hängen unter anderem in der Bremer Kunsthalle, in der Londoner Tate Gallery und in der Wiener Albertina.

Gisela Eufe stammt aus Carolinensiel. Seit 1994 arbeitet sie gemeinsam mit Bernd Altenstein in einer Ateliergemeinschaft in Worpswede. Plastiken der Künstlerin stehen unter anderem in Bonn, Wildeshausen und Bremen. Die weiblichen „Standbilder“ gelten als eine Art Markenzeichen der Bildhauerin.

WWW.

moench-galerie.com

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