In Bremen

Wieder tödlicher Badeunfall in Bremen: 21-Jähriger ertrinkt im Achterdieksee

Schlimme Nachrichten aus Bremen: Im Achterdieksee, Stadtteil Oberneuland, ist es am Freitag erneut zu einem tödlichen Badeunfall gekommen.

Bremen – Am Freitag, 18. Juni 2021, ist nach DLRG-Angaben ein junger Mann im Achterdieksee ertrunken. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, handelt es sich um einen 21-Jährigen.

Gegen 16:30 Uhr habe der Freund die Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) alarmiert, dass der junge Mann hinausgeschwommen sei und sich nicht mehr über Wasser halten könne, so ein Polizeisprecher am Sonnabend. Das Unglück ereignete sich im Bremer Stadtteil Oberneuland.

Gemeinnützige Organisation:Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Gründung:19. Oktober 1913, Leipzig
Mitglieder:565.826 (2018)
Hauptsitz:565.826 (2018)
Dachorganisation:International Life Saving Federation
Rechtsstatus:Eingetragener Verein
Tochtergesellschaft:Jugend der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Oberneuland: Tödlicher Badeunfall im Achterdieksee – zweite Tragödie innerhalb von wenigen Tagen

Wie die DLRG am Freitagabend berichtete, entdeckten Rettungsschwimmer den jungen Mann in vier bis fünf Meter Tiefe im Wasser etwa 30 Meter vom Ufer entfernt. Sie bargen ihn und begannen mit der Wiederbelebung. Doch weder das noch die dann durch einen Notarzt fortgesetzte Reanimation waren erfolgreich – der junge Mann starb noch vor Ort, so DLRG-Sprecher Philipp Postulka gegenüber unserer Mediengruppe. Laut Polizei ermittelt nun die Kripo zur Todesursache.

Die DLRG kommt zu spät: Der Mann im Achterdieksee ist nicht mehr zu retten. (Symbolbild)

Erst am Montagabend, 14. Juni 2021, war ein 15-Jähriger im Achterdieksee ertrunken. Zwar konnte der Jugendliche von Tauchern der Feuerwehr geborgen, jedoch nicht mehr gerettet werden. Die Rettungskräfte wurden massiv durch Schaulustige behindert, berichtete die Polizei.

Appell der Feuerwehr an Badegäste: Einsatz nicht behindern

Generell appelliert die Feuerwehr an Badegäste*: „Lassen Sie die Einsatzkräfte arbeiten und behindern Sie in keinem Fall den Einsatz!“ Gaffen sollte tunlichst vermieden werden, es werden zudem Tipps gegeben, wie bei einem Badeunfall geholfen werden kann.

Indes zeigt eine Statistik der DLRG, dass mehr Männer als Frauen ertrinken*. Vor allem Seen und Flüsse gelten als die größten Gefahrenquellen. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Text aktualisiert am 19. Juni, 12 Uhr.

Rubriklistenbild: © Marius Bulling/imago images

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