Noch wird gekuschelt

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. . .und am Dienstag um 6.40 Uhr. Seit Mitte November hat kein Tierpfleger mehr den Stall betreten. Die Überwachung erfolgt allein über Kameras. ·

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Tiere: Bremerhavens größter Schatz – das Eisbärenbaby im Zoo am Meer – kuschelt sich ganz dicht an seine Mama, die Eisbärin „Valeska“. Zu sehen ist das auf neuen Fotos, die der Zoo jetzt verbreitet hat. Zugleich beantwortete Direktorin Dr. Heike Kück eine Reihe von Fragen, die ihr (und ihrem Team) dieser Tage wieder und wieder gestellt werden.

Zum Beispiel: Wem gehört das Jungtier, das am 16. Dezember vergangenen Jahres geboren wurde?

Antwort: „Das Muttertier ‚Valeska‘ gehört dem Zoo Rostock, der Vater ‚Lloyd‘ dem Zoo am Meer. Es ist üblich und abgesprochen, dass der erste Wurf dem Besitzer des Muttertieres gehört, der zweite dem Zoo am Meer. Das Jungtier gehört demnach dem Zoo Rostock und der Zoo Rostock wird mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Eisbären entscheiden, wo es dann hinkommt.“

Bis Mitte oder Herbst nächsten Jahres bleibt das Jungtier bei seiner Mutter und wird dann abgegeben. Auch in freier Wildbahn werden die Jungtiere eineinhalb bis zwei Jahre von der Mutter geführt – „und danach ziemlich massiv vertrieben“. Dann wird nicht mehr gekuschelt.

Im Zoo am Meer bleiben „Valeska“ und ihr Baby bis Februar abgeschirmt in der Wurfhöhle. Von Ende Februar bis April werden sich beide noch hinter den Kulissen bewegen. Erst danach kann der Stall gereinigt werden.

Mit etwa 50 Tagen, in ungefähr einer Woche also, wird das Jungtier laufen können. Dann erst kann es ja mit „Valeska“ aus der Höhle herauskommen. Und dann erst wird zu sehen sein, ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt. Kück: „Wir müssen schauen, wie das Jungtier uriniert. Verläuft der ‚Strahl‘ nach unten, ist es ein Männchen, verläuft er nach hinten, ist es ein Weibchen.“ Und erst, wenn das klar ist, kann Bremerhavens größter Schatz einen Namen bekommen.

Direktorin Kück: „Zur Zeit haben die Besucher die Möglichkeit, in der Zooschule das Geschehen in der Wurfhöhle zu verfolgen. Die Zooschule wird werktags morgens auch für den Zooschulunterricht genutzt, daher ist morgens der Zugang nur eingeschränkt möglich.“

Blaumeier

in Berlin

· Ausstellungen: Auswärtsspiel für das Blaumeier-Atelier. Arbeiten aus verschiedenen Projekten präsentieren die „Blaumeiers“ nun in der Bremer Landesvertretung in Berlin – „großformatige Werke, figurative Bilder, maritime Motive und Landschaften“. Gestern Abend wurde die Schau in Bremens „Botschaft“ an der Hiroshimastraße 24 eröffnet. Sie dauert bis Juli.

· Konzerte: „Neue Musik für Violoncello“, so die Ankündigung, spielt Matthias Lorenz morgen, am Freitag, im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee 45. Beginn: 20 Uhr. Im Programm: Solo-Werke von Jörg Herchet, Jörg Birkenkötter, Ernst Helmuth Flammer und Paul Dittrich. Matthias Lorenz wurde 1964 in Bensheim an der Bergstraße geboren. Nach dem Zivildienst nahm er 1986 sein Cellostudium in Frankfurt/Main bei Prof. Gerhard Mantel auf – und legte schon da den Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik.

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