Noch mehr los in den Messehallen: „Reiselust“ und „Caravan“ sorgen für Fernweh

Der Sonnenhunger der Abenteurer

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So verreist man heute – wenn man es sich leisten kann; Blick in das Luxus-Wohnmobil Concorde Charisma 900 LS. Der Preis tendiert gegen eine Viertelmillion Euro.

Bremen - Wenn das kein guter Zeitpunkt ist: In Bremen dominieren im November Regen und Wind, die Bäume lassen ihre letzten Blätter fallen. Und auf den Messen „Reiselust“ und „Caravan“ gibt es die Chance, sich an Sandstrände, in Pinienwälder oder Schneelandschaften zu träumen.

„Sonnenhungrige, Abenteuerlustige, Fernwehgeplagte und alle, die Deutschland näher kennenlernen wollen, finden auf der Urlaubsmesse Angebote für jeden Geschmack und Geldbeutel“, sagt Projektleiterin Ulrike Harth über die Messe, die bis morgen dauert. Partnerland in diesem Jahr ist die Türkei.

Ein Eisstand mit dänischem Eis und eine Art Pub mit irischem Bier schlagen für die Besucher die Brücke von der „Fisch & Feines“ zur „Reiselust“. In Halle 4 geht es international zu, in Halle 5 werben die deutschen Urlaubsregionen um Touristen. Ferienhausvermittler, Flussreise-Experten und Radreise-Spezialisten haben Urlaubspakete geschnürt.

Die Preisgestaltung ist allerdings nicht so expressiv wie nebenan bei der „Caravan“-Messe, wo Schnellentschlossene sowohl von Messepreisen („10000 Euro gespart“) als auch von einer Messefinanzierung profitieren können. Hier, bei den rollenden Urlaubsdomizilen, ist ein Trend der des günstigen Wohnmobils. Wohnwagen sind nur wenige vertreten, und wenn, dann liegen die Preise locker jenseits der 20000-Euro-Grenze. Für rund 35000 Euro gibt es die günstigsten Wohnmobile. Bei denen haben die Hersteller die Basis Kastenwagen beibehalten, also kann man (auch) durch die beiden hinteren Hecktüren ins Bett steigen und die große seitliche Schiebetür bleibt als Zugang zum Wohnraum bestehen – der Küchenblock ragt allerdings weit in die Öffnung hinein. Wirkt alles ein wenig günstiger als es tatsächlich ist.

Am anderen Ende der Skala rangieren Luxusmodelle, die mehr als 200000 Euro kosten. Hier toben sich die Hersteller (zum Beispiel Niesmann & Bischoff in der „Clou“-Reihe) mit unzähligen LED-Leuchten und -Leisten außen und innen und einer Möblierung mit Klarlack-Fronten wie in einer hochmodernen Küche aus.

sk

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