„Night of Freestyle“: Schneemobile und Motorräder fliegen durch die Stadthalle

Fulminante Stuntshow

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Laut war‘s, als der australische FMX-Fahrer Pat Bowden gestern Vormittag seine Motocross-Freestyle-Maschine auf dem Domshof aufheulen ließ.

Bremen - Von Jörg Esser. Es wird qualmen. Und krachen. Und nach Abgasen stinken. Motocross-Maschinen fliegen in der Stadthalle (ÖVB-Arena) durch die Luft. Und Quads, Schneemobile, BMX-Räder und Mountainbikes. Die Veranstalter versprechen ein „Sportevent der Extraklasse“. Eine fulminante Show. Die „Night of Freestyle“ feiert am Sonnabend, 2. Januar, ihre Bremen-Premiere.

25 der weltbesten Fahrer zeigen in der Hansestadt ihr Können in sechs Freestyle-Sportarten. Kühne Tricks und waghalsige Sprünge sind angesagt. Action pur. Dem geneigten Betrachter dürfte schon beim Zuschauen schwindelig werden. Vor allem beim großen Finale, wenn die gesamte Fahrerschar durch die Halle fliegt und eine „gigantische Pyro- und Lasershow“ für die spektakuläre Untermalung sorgt, „weiß man nicht mehr, wo man hingucken soll“, sagt Dirk Ackermann, dessen Söhne Luc und Hannes die deutschen Topleute der FMX-Szene sind.

Neben den „mehrfachen Weltrekordlern“ aus Mühlhausen in Thüringen zählen die beiden Spanier Antonio Navas und Rocky Florensa mit Tandem-FMX-Tricks zum internationalen Team der Extremsportler. Mit dabei sind auch der US-Amerikaner Jimmy Blaze, der als „verrückter Buggy-Backflipper“ angekündigt wird, der Australier Pat Bowden, der Franzose Romain Izzo, der slowenische Quad-Pilot Ales Rozmann, die beiden deutschen Mountainbiker Nico Scholze und Patrick Schweika sowie der Italiener Jeson Cesco, der mit einem mehr als 300 Kilo schwerem Schneemobil einen Rückwärtssalto macht. Muskelkraft trifft Gleichgewichtsgefühl.

Die „Night of Freestyle“ ist so etwas wie eine riesige Actionstuntshow. Und sie soll zum Spektakel werden. Dafür sorgen die Fahrer, die eben mit allem über die Rampen springen und flippen, was Räder hat. Und die diversen Salti und Drehungen und Tricks tragen natürlich auch wunderbar phantasievolle Bezeichnungen. „Body Varials“ werden versprochen. Und „Inside Rolls“ und „Volts“ sowie „Tsunamis“, „Triple-Backflips“, „Cash-Rolls“ und „Suicide Whips“. Die Showmacher fassen es so zusammen: „Es wird alles an Tricks gezeigt, was derzeit auf diesem Planeten möglich ist.“ Klingt bescheiden. Nun denn. „Die Jungs wissen, was sie tun“, heißt es weiter.

Das Spektakel beginnt an jenem ersten Sonnabend im neuen Jahr um 19Uhr und dauert mehr als zwei Stunden. Tickets für die „Night of Freestyle“ kosten ab rund 30 Euro. Sie sind unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung

erhältlich.

www.night-of-freestyle.de

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