Unesco-Welterbe bekommt ein neues Kupferdach

Bremer Rathaus blitzblank

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Es regnet rein ins Unesco-Welterbe: Das Dach des Bremer Rathauses muss neu gedeckt werden.

Bremen - Das weltbekannte Bremer Rathaus bekommt ein neues Kupferdach. Der Grund: Seit Jahren regnet es in das von 1405 bis 1408 erbaute Unesco-Welterbe. Durch die immer wieder geflickten Kupferplatten drang unkontrolliert Wasser ein, das in dem über 400 Jahre alten Holzdachstuhl mit Eimern aufgefangen wurde.

„Die Dachhaut und das Kupferdach sind nicht mehr zu reparieren“, sagte Georg Skalecki, Leiter des Landeamtes für Denkmalpflege. Deshalb werde es neu gedeckt.  Das historische Gebäude wird seit Montag eingerüstet. Die ersten der mit den Jahrzehnten leuchtend grün angelaufenen Platten werden in zwei Wochen abgenommen und durch 0,7 Millimeter dicke, 52 Zentimeter breite und zwei Meter lange Kupferplatten ersetzt. Die werden zunächst blitzblank blinken, nach einigen Wochen stumpf und allmählich braun werden, bis sie dann nach vielen Jahren langsam beginnen, wieder grüne Patina anzusetzen.

Kostenpunkt der Sanierung: 1,1 Millionen Euro. Die Bremer hoffen auf einen Zuschuss aus dem Denkmalpflegeprogramm des Bundes von bis zu 880.000 Euro. „Bis zum Freimarkt am 14. Oktober wird das Dach fertig sein“, versicherte Peter Schulz von der Gesellschaft Immobilien Bremen. Das letzte Mal wurde das Dach vor rund 90 Jahren neu gedeckt. dpa

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