Aufbau-Bank zieht 2019 auf den Domshof

Neues Domizil fürs „Start-Haus“

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Die Bremer Aufbau-Bank und die Initiative „Start-Haus“ haben am Domshof 14/15 ein neues Domizil gefunden.

Bremen -  Die Bremer Aufbau-Bank (BAB) und die Initiative „Start-Haus“ haben ein neues Domizil gefunden. 2019 werden sie an den Domshof 14/15 ziehen. Diesem Ortswechsel hat jetzt der Aufsichtsrat zugestimmt. Die BAB will dann ihre derzeitigen Standorte im Kontorhaus am Markt und in der Wachtstraße am neuen Firmensitz in der City zusammenlegen. Und hier soll auch die „Start-Haus“-Initiative einziehen.

Mit einem neuen, zentralen Standort könne die BAB ihre Aufgabe als Förderbank sowie als Anlaufstelle für Gründer künftig noch besser ausüben, sagte Aufsichtsratschef Ekkehart Siering, Staatsrat im Wirtschaftsressort. Das neue Gebäude sei sehr gut erreichbar und biete ausreichend Platz für flexible Büroflächen und Angebote rund um das Thema Gründung. Damit werde das „Start-Haus“ künftig an einem zentralen Ort sichtbar sein.

Die BAB will in dem ehemaligen Gebäude der Ibero-America-Bank, das im Erdgeschoss den „Unterwegs“-Outdoor-Shop beherbergt, bis zu 3 000 Quadratmeter in den oberen Etagen und im Dachgeschoss nutzen. Eigentümerin der Immobilie ist die Handelskammer Bremen.

„Wir sind froh, dass wir unsere Standorte räumlich zusammenlegen und den Kunden unser komplettes Leistungsspektrum an einem Ort anbieten können“, sagte BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. „Wir treten nun in die weitere Planung für den Umzug ein.“ Der nächste Schritt sei der Abschluss des Mietvertrages für das Objekt, nachdem nun der erforderliche Gremienbeschluss vorliege, so Stapp. Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer, begrüßte aus Sicht der Wirtschaft die Konzentration der Angebote für Gründer, aber auch für Finanzierungsvorhaben von Unternehmen an einem Ort. Die Kammer werde sich zudem mit Ideen und tatkräftigem Engagement am „Start-Haus“ beteiligen. Fonger: „Wir freuen uns, dass wir für das Vorhaben eine passende Immobilie zur Verfügung stellen können.“

Verschiedene Angebote unter einem Dach 

Die BAB nutzt das Kontorhaus am Markt seit 2002 als Firmensitz. Eine Zusammenlegung der beiden Standorte Kontorhaus und Wachtstraße nur ein paar Schritte weiter sei innerhalb des Kontorhauses aufgrund fehlender Flächen nicht möglich, sagte eine Sprecherin. Einen weiteren Impuls für die Umzugspläne gab den Angaben nach die kürzlich durch den Senat beschlossene Initiative „Start-Haus“, die im Januar 2018 unter Federführung der Förderbank ihre Arbeit aufnehmen wird (wir berichteten). Im „Start-Haus“ werden die Angebote der ehemaligen Begin- Koordinierungsstelle, das Brut-Programm der BAB sowie Finanzierungs- und Beteiligungsthemen unter einem Dach umgesetzt. Gründer bekommen hier sozusagen eine „Rund-um-Versorgung“, wie es heißt. Das „Start-Haus“ soll perspektivisch verschiedene Funktionen erfüllen: Neben fachlicher Beratung gibt es Informationen zu Finanzierungs- sowie Qualifizierungsangeboten und den Austausch mit Experten.

Die Wirtschaftsförderung (WFB) als Eigentümerin des Kontorhauses wird dies an den Investor Christian Jacobs verkaufen. Der wiederum will den Bereich aufpeppen, unter anderem mit einem Neubau zur Obernstraße hin. Die WFB muss das Kontorhaus selbst auch verlassen. Wohin es geht, ist zumindest öffentlich noch unklar. 

 gn

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