Zusätzlicher Raum für Unterricht

Hindu-Gemeinde in Bremen prüft Bauplatz für Tempel mit Kuh

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Hindu Priester Prasad Agilandam legt am der Kuh „Madel“ von Landwirt Frank Imhoff (rechts) einen Blumenkranz um.

Bremen - Mit der Milchkuh Madel hat die Hindu-Gemeinde in Bremen am Mittwoch den Bauplatz für einen neuen Tempel geprüft. Ein Priester schmückte das für Hindus heilige Tier mit einem Tuch, Blüten und farbigem Pulver, bevor Bauer Frank Imhoff die Kuh über die Wiese führte.

Kurze Zeit später war die Sache klar. „Wir bauen den Tempel hier“, sagte Gemeindesprecher Pathmakaran Pathmanathan. „Es sind viele Menschen hier und die Kuh fühlt sich trotzdem wohl.“

Zur hinduistischen Gemeinde in Bremen gehören Pathmanathan zufolge rund 300 gläubige Familien. Für sie soll ein neuer Tempel mit Nebengebäude entstehen, um zusätzlichen Raum für Unterricht und Fortbildungen zu haben. Der geplante Bauplatz gehört der Bremer Heimstiftung, die das Grundstück nach Angaben des Vorstands Alexander Künzel gerne an die Hindu-Gemeinde verpachten will. „Sie passen wunderbar in diese lebendige, bunte Modellsiedlung“, sagte Künzel.

dpa

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